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Petri-Platz in Buxtehude: Die Autos sollen endlich weichen

So sollte es eigentlich aussehen: Kein Auto verschandelt den PEtri-Paltz (Foto: tk)
Verwaltung will Parkverbot auf dem Petri-Platz

tk. Buxtehude. Erlaubt oder nicht? Wenn es ums Parken auf dem Petri-Platz geht, dann herrscht nicht immer Klarheit. Die Stadtverwaltung startet daher jetzt einen Vorstoß, ein Parkverbot tatsächlich durchzusetzen. Ob die Politik dem folgt, bleibt abzuwarten.
Die Geschichte der jeweilig geltenden Regeln ist wechselhaft. 2001 wurde beschlossen, dass es zwar ein Parkverbot für den malerischen Altstadtplatz gibt, das Verbot aber ab 18.30 nicht mehr gilt.

Im Jahr 2016 wurde dann beschlossen, dass es doch ein generelles Parkverbot geben soll, das aber zunächst bis Ende des Jahres befristet wird.
Hinzu kommt: Ein von der Politik eingesetzter Beirat mit externen Fachleuten soll eine mögliche Neugestaltung des Platzes ins Rollen bringen. Parkende Autos dürften dabei wohl kaum ein hübsches Gestaltungselement sein.

Vorschlag der Verwaltung: Der Beschluss, der das Parken ab 18 Uhr erlaubt, wird aufgehoben und das Parken generell untersagt. Ihre Vorlage begründet die Verwaltung auch damit, dass der vergrößerte Altstadtparkplatz nur wenige Hundert Meter entfernt ist.

• Was ist Ihre Meinung dazu? Schicken Sie eine Mail an tk@kreiszeitung.net Es hat schon etwas Kurioses: Wenn es ums Parken auf dem Petri-Platz geht, tun sich manche Ratsmitglieder schwer, einem Verbot - samt folgender Kontrollen und Knöllchen - zuzustimmen.

Kommentar

Ich vermute, das hat mit der Vergangenheit zu tun: Vor dem Bau des Stadthauses tagten Ausschüsse und Rat immer im Rathaus, das nur wenige Schritte vom Petri-Platz entfernt ist. Wer stellte dort gerne sein Auto ab? Politiker auf dem Weg zur Sitzung.
Weil mittlerweile nur noch die Weihnachtssitzung im altehrwürdigen Rathaus stattfindet, könnten auch Lauffaule dem Parkverbot jetzt zustimmen.

Tom Kreib