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Politiker-Umfrage: Wann ist der A26-Zubringer "vollwertig"

Wenn die Rübker Straße A26-Zubringer werden würde: Heißt vollwertig ohne Gewichtsbeschränkungen für Lkw?

tk. Buxtehude. Was ist ein „vollwertiger“ Autobahnzubringer? Einer, der für Lastwagen aller Gewichtsklassen rund um die Uhr befahrbar ist? Oder gilt als vollwertig auch, wenn nachts nur Lkw bis 5,5 Tonnen den Zubringer nutzen können? Das wird ein Knackpunkt in der Debatte um den Buxtehuder A26-Zubringer. Das WOCHENBLATT hat bei Politikern aus dem Buxtehuder Rat nachgefragt: Was bedeutet für sie vollwertig?

Hintergrund: Ein neues Lärmschutz-Gutachten des Landkreises für die K40 als Autobahnzubringer belegt, dass unter Kosten-Nutzen-Abwägungen der Zubringer für Fahrzeuge ab 5,5 Tonnen gesperrt werden sollte (das WOCHENBLATT berichtete). Für den Landkreis wäre es denkbar, dass es zumindest nachts eine Gewichtsbeschränkung gibt und der Zubringer trotzdem noch als vollwertig gilt. Das wird in der Buxtehuder Politik nicht auf Zustimmung stoßen. Selbst für die Grünen, die diese Abfahrt grundsätzlich ablehnen, bedeutet vollwertig keine Gewichtsbeschränkung.

• Astrid Bade (SPD): „Vollwertig bedeutet laut Duden alle erwarteten Eigenschaften besitzend. Dass es überhaupt Diskussionsbedarf über die Definition vollwertig gibt, ist der Befürchtung einiger weniger geschuldet, dass das Planfeststellungsverfahren K40 aus den Fugen geraten könnte.“

• Arnhild Biesenbach (CDU): „Die CDU fordert die zügige Anbindung Buxtehudes an die A26 über die K40. Diese Kreisstraße muss von Pkws und Lkws genutzt werden können. Eine Temporeduzierung wie z.B. auf der B73 in Hedendorf/Neukloster gefährdet aber nicht die Vollwertigkeit eines Autobahnzubringers.“

• Bodo Klages (BBG/FWG): „Vollwertig ist ein Zubringer nur, wenn er keine Tonnagebeschränkung hat. Das gilt auch für eine Beschränkung, die nur nachts gilt.“
• Michael Lemke (Grüne): „Vollwertig bedeutet gewichts-. und geschwindigkeitsunabhängig. Alles andere schadet dem flüssigen Verkehr. Nicht einmal Reisebusse würden Buxtehude sonst erreichen.“

• Für die FDP hatte der Kreisutagsabgeordnete Rudolf Fischer bereits gefordert, die K40-Planung einzustellen und eine Umgehung zu bauen.