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Rundfunkbeitrag: Kritik wächst

(bc). Der Widerstand gegen die GEZ-Zwangsgebühr wächst. Immer mehr Prominente aus Politik, Showbiz und Medien melden sich zu Wort und sparen nicht mit Kritik am neuen Rundfunkbeitrag (das WOCHENBLATT berichtete). FDP-Fraktionsvize Patrick Lindner bemängelt, dass es keine Rechtfertigung für die Abgabe gebe. Lindner hält sie für rechtswidrig: "ARD und ZDF sollen lieber auf Werbung verzichten und wissenschaftliche Beiträge, Kultursendungen oder seltene Sportarten zeigen statt die teure Fußball-Bundesliga."

Autor Henryk M. Broder kommentiert die Zwangsabgabe wie folgt: "Stellen sie sich vor, sie gehen in ein Restaurant. Und noch bevor sie sich hingesetzt und einen Blick in die Speisekarte getan haben, werden sie schon zur Kasse gebeten. Verlassen Sie das Lokal, ohne etwas bestellt zu haben, behält der Wirt das Geld, denn Sie hätten ja etwas bestellen können." Die Öffentlich-Rechtlichen, an deren Verdiensten um die politische Kultur der Bundesrepublik nicht gerüttelt werden soll, hätten sich zu einem Staat im Staat entwickelt, so Broder.