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Schulzentrum Nord: Keine Sanierung deluxe

Fachausschusspolitiker beim Ortstermin: Die Sanierung am Schulzentrum Nord wird viel Geld kosten (Foto: tk)
tk. Buxtehude. Auch ohne die geplante und genehmigte Oberstufe für die Integrierte Gesamtschule (IGS) muss in das Gebäude des Schulzentrum Nord kräftig investiert werden. Haupt- und Realschule enden im Sommer, die IGS übernimmt das Gebäude dann allein. Der Sanierungs- und Investitionsbedarf wurde bei einem Rundgang von Schul- und Bauausschuss deutlich: Manche Bereiche im Erdgeschoss sind stark renovierungsbedürftig.
Hinzu kommt: Es müssen Unterrichtsräume für die IGS-Oberstufe sowie Fachräume für die Naturwissenschaften geschaffen werden. Und damit nicht genug: Brandschutzmaßnahmen sind ebenso erforderlich wie eine Erneuerung der Haustechnik. Die Stadtverwaltung präsentierte Pläne und geschätzte Investitionskosten. Das Erschrecken angesichts der hohen Summen war bei einigen Politikern groß.
Die Pläne im Überblick: 2017 sollen im Erdgeschoss die Naturwissenschaften (Chemieräume), der Hörsaal sowie die Flure saniert werden. 2018 sollen im ersten und zweiten Obergeschoss neue interaktive Tafeln angeschafft und Unterrichtsräume für die Oberstufe geschaffen werden. 2019 wäre die Sanierung der Ganztagsbereiche an der Reihe.
Natascha Allers vom Fachbereich Schulen der Stadt betonte: "Gemeinsam mit der IGS haben wir ein Konzept erarbeitet, dass nur die notwendigsten Maßnahmen umfasst." Es sei keine Sanierung deluxe geplant. Die neuen Räume für die Naturwissenschaftenseien aber ein Muss für die Oberstufe.
Das größte Problem: Eine anteilige Finanzierung der gesamten Baumaßnahmen durch den Landkreis gibt es nur, wenn die Gesamtkosten pro Bauabschnitt die Summe von 400.000 Euro nicht übersteigen. Allein der erste Abschnitt im Jahr 2016 liegt aber bei über einer Million Euro.
Bange Frage: Muss die Stadt dann allein bezahlen? "Wir haben doch keinen Dukatenesel im Stadthaus", ereifert sich Birgit Butter (CDU). Die Fraktionen sollen der Verwaltung jetzt schnell ihre Sicht übermitteln. Wenn die Pläne im groben Rahmen so umgesetzt werden sollen, will Buxtehude mit dem Landkreis verhandeln. Auch wenn der Verhältnis Buxtehude-Landkreis bisweilen schwierig ist, ich glaube nicht, dass die Stadt auf den Kosten alleine sitzenbleibt. Würde Buxtehude die einzelnen Maßnahmen noch weiter aufteilen, könnte die 400.000-Euro-Grenze pro Bauabschnitt vielleicht eingehalten werden. Mit dem Ergebnis, das unterm Strich die gesamte Sanierung sehr viel teurer wäre.
Es wird, da bin ich optimistisch, eine gute Lösung geben. Denn weder Landrat noch Bürgermeisterin wollen Steuergeld verschwenden.
Tom Kreib Es wird eine gute Lösung geben