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"Sommerferien" für die K40-Planung

Kreisbaurat Hans-Hermann Bode (Zweiter v. re.) während des Erörterungstermins (Foto: tk)
A26-Zubringer: Mehr Zeit für mögliche Planänderungen notwendig

tk. Stade. Landrat Michael Roesberg hat den Vorsitzenden aller Kreistagsfraktionen mitgeteilt, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Rübker Straße (K40) zum Buxtehuder A26-Zubringer doch nicht vor der Sommerpause gefasst werden kann. Grund: Eine sorgfältige Aufarbeitung der Einwendungen, die während des Erörterungstermins in der vergangenen Woche eingegangen sind, benötige mehr Zeit.
Ursprünglich war geplant, dass der entsprechende Beschluss von den Kreispolitikern am 13. Juni gefasst werden. Der Zeitplan ist hinfällig. Erst der neue Kreistag, der nach den Kommunalwahlen erstmals im November tagen wird, könnte entscheiden.
Kreisbaurat Hans-Hermann Bode: "Lieber ein sicherer als ein schneller Beschluss." Er hält die sorgfältige Vorbereitung vor dem Planfeststellungsbeschluss auch deshalb für notwendig, weil es einige kleine Planänderungen geben könnte.
Beispiel: Anwohner der Rübker Straße in Höhe der Hausnummern 20 bis 26 hätten deutlich gemacht, dass die Anliegerstraße eventuell überflüssig wäre, weil sie ihre Häuser auf einem anderen Weg erreichen. "Das werden wir prüfen", sagt Bode.
Grundsätzllich zieht der Kreisbaurat ein positives Fazit des Erörterungstermins. "Im Ergebnis hat das gezeigt, dass unsere Planung stimmig und begründet ist." Die Gegner, allen voran die Bürgerinitiative gegen den K40-Ausbau, sieht das genau andersherum und wird gegen einen Planfeststellungsbeschluss klagen. "Umso wichtiger", so Bode, "ist ein sicherer Beschluss."
Eine spannende Frage bleibt: Eine Mehrheit im Kreistag für den K40-Ausbau war bislang sicher. Die Wahlen könnten die politischen Mehrheiten aber verändern. Der einzige FDP-Kreistagsabgeordnete Rudolf Fischer hat schon jetzt seinen Antrag erneuert, die K40-Planung sofort einzustellen.