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Spielplatz zu Bauland: Jorker CDU-Fraktion rudert zurück

Der Abenteuer-Spielplatz am Struckweg ist einer der größten in der Gemeinde Jork (Foto: bc)
bc. Jork-Borstel. Eigentlich war sich die Politik schon einig, dass auf dem großen Spielplatz am Struckweg in Jork-Borstel Wohnhäuser entstehen sollen und der Spielplatz dafür erheblich verkleinert wird. Einstimmig wurde im Bauausschuss der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan getroffen. Nach massiven Protesten von Bürgern rudert die CDU-Fraktion jedoch zurück. „Uns war nicht klar, wie stark der Spielplatz genutzt wird“, gab Fraktionschef Michael Eble vor wenigen Tagen bekannt.
Drei Baugrundstücke sollten auf dem Spielplatz entstehen, zwei weitere auf einem bisher freien angrenzenden Grundstück. Das lehnt die CDU nach anfänglicher Zustimmung nun aber ab. Für den heute Abend tagenden Verwaltungsausschuss (VA) hat die Fraktion deswegen beantragt, am Struckweg alles beim alten zu belassen. Stattdessen soll die Verwaltung Alternativen für kleine Baugebiete nennen.
Wie der VA entscheiden wird, ist ungewiss. Mit den Stimmen des Bürgervereins, mit denen die CDU zusammen die Mehrheit hätte, dürfen die Christdemokraten aber wohl nicht rechnen.
Das WOCHENBLATT hat bei Klaus Hubert vom Bürgerverein nachgefragt. Das VA-Mitglied will nach eigenen Angaben sehr wahrscheinlich am bisherigen Plan festhalten - zumal der Spielplatz auch nach der Verkleinerung immer noch über 1.000 Quadratmeter groß wäre. „Wir müssen Bauland für junge Familien schaffen“, so Hubert. Zudem sei der Flächenverkauf am Struckweg Bestandteil des Haushaltsplans und werde der Gemeinde dringend benötigte Einnahmen bringen.