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Stellungnahme von "Haus & Grund" zur Mietpreisbremse

tk. Buxtehude. Henning Jürges, der Vorsitzende von "Haus & Grund" in Buxtehude, ist überrascht, dass Niedersachsen die Mietpreisbremse einführen will. Ministerpräsident Weil habe erst kürzlich bei einem "Haus & Grund"-Landestreffen solchen Plänen eine Absage erteilt.
Weil Buxtehude keinen Mietspiegel habe, die Erstellungskosten dafür lägen bei 50.000 bis 100.000 Euro, fehle zudem die verbindliche Grundlage. "Mieten in Buxtehude reichen von 5 bis 15 Euro pro Quadratmeter", so Jürges. Die Stadt habe bislang auch nicht die Absicht, dieses Grundlagenwerk zu bezahlen, so der "Haus & Grund"-Vorsitzende. Sein Verband mit rund 1.100 Mitgliedern und rund 6.000 Wohnungen allein in Buxtehude lehne diese Eingriffe ohnehin ab.
Statt zu reglementieren sollten Anreize für den Wohnungsbau geschaffen werden. In Buxtehude beginnen die Planungen für das Baugebiet an der Giselbertstraße. Dort sollen auch günstige und öffentlich geförderte Wohnungen entstehen. "Unsere Mitglieder würden in in solche Bauvorhaben investieren", sagt Jürges. Die Stadt werde die Grundstücke aber viel zu teuer verkaufen. "Daran sollte Buxtehude aber nichts verdienen, sondern lieber Kaufanreize für Investoren setzen", fordert Jürges.