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Straßenausbau: Land fährt neue Transparenzoffensive

Bevor es in Osterjork im Frühjahr 2018 mit der Sanierung losgeht, ist in diesem Jahr der Abschnitt der L140 in Königreich erneuert worden. Bis zum 16. November soll die Straße noch vollgesperrt bleiben (Foto: archiv)
(bc). Die fortwährende Kritik Jorker Bürger an der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade scheint Wirkung zu zeigen. Im Zuge der Sanierung der L140, die derzeit in Königreich läuft und im kommenden Frühjahr in Osterjork fortgesetzt werden soll, lädt das Land zu einer in der Form neuen Infomesse (Donnerstag, 9. November, 18.30 bis 21.30 Uhr, Festhalle Jork) ein.
Dabei will die Behörde nicht nur die Details der Pläne erläutern, sondern auch mit Anwohnern, Obstbauern, Geschäftsleuten und Vermietern von Fremdenzimmern aktiv ins Gespräch kommen. „Wir möchten die Wünsche und Anregungen, aber auch die Ängste und Befürchtungen der Bürger aufnehmen“, sagt Behördenleiter Hans-Jürgen Haase. Und das so frühzeitig wie möglich, um wichtige Aspekte in der Detailplanung berücksichtigen zu können. Wie berichtet, ist das Land den Anwohner bereits entgegengekommen. Anders als in Königreich wird die Sanierung in Osterjork mit einer halbseitigen Sperrung und Baustellen-Ampeln vonstatten gehen. Das bedeutet aber auch eine längere Bauzeit.
Nicht nur das Land, auch die Gemeinde Jork selbst wird mit einem Infostand vertreten sein, um Hinweise auf Veranstaltungen, lokale Termine und besondere Erfordernisse aufzunehmen. Bürgermeister Gerd Hubert lobt das neue Messe-Konzept: „Es ist gut, wenn neben direkten Anwohnern auch andere Betroffene interviewt werden, wie Gewerbebetriebe oder Vertreter des Tourismus.“
Die Besucher haben die Gelegenheit, sich die Pläne an den Stellwänden genau anzuschauen und Fragen mit den Fachleuten zu diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung vom Büro „IKU - Die Dialoggestalter“, die auch das Verkehrsmonitoring im Alten Land steuern.
Hans-Jürgen Haase streut den Anwohner keinen Sand in die Augen: „Ohne Einschränkungen und Verkehrsbeeinträchtigungen wird auch diese Maßnahme nicht ablaufen.“ Die Unannehmlichkeiten sollten aber auf das unvermeidbare Minimum reduziert werden.