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Sturmopfer: Ampel-Ausfall in Dammhausen dauert länger

"So sieht es bei uns vor der Haustür aus", kritisiert eine WOCHENBLATT-Leserin den täglichen Verkerhsinfarkt in Dammhausen (Foto: privat)
tk. Dammhausen. Dass Dammhausen unter dem Verkehr von und zur A26 leidet, ist bekannt. Um wenigstens ein gefahrloses Überqueren der Dammhauser Straße zu ermöglichen, hatte die Stadt drei Behelfsampeln aufgestellt. Von denen ist eine nach dem Sturm in der vorvergangenen Woche ausgefallen. Das bringt für WOCHENBLATT-Leserin Vera Hackert das Fass zum Überlaufen: "Bis jetzt war noch keiner da und hat die Ampel wieder aufgestellt."

"So geht es bei uns in Dammhausen zu", schreibt sie und hat der Redaktion Fotos vom täglichen Verkehrsinfarkt geschickt. Die Abgase der sich stauenden Autos seien neben dem gefährlichen Überqueren der Straße noch ein weiteres Problem. 

Das WOCHENBLATT hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt - und hat für die geplagten Dammhauser eine schlechte Nachricht. Dass die Ampel vom Sturm umgeweht wurde sei bekannt, wann sie wieder funktioniert stehe noch nicht fest. "Das kann dauern", sagt Fachgruppenleiter Rainer Ratzke. Der Grund: Die Technik der Signalanlage sei bei dem Sturz beschädigt worden. Derzeit werde geprüft, welche Teile betroffen seien. Die werden dann bestellt und eingebaut. Einen Zeitpunkt, wann die Technik funktioniere, könne er nicht nennen.

Die kaputte Ampel ist eine von drei Behelfs-Lichtsignalanlagen, die von der Stadt aufgestellt wurden, bis der neue Geh- und Radweg samt Ampeln fertig ist.