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Süderelbe AG: Soll der Landkreis Stade austreten?

tk. Stade. Segnet der nicht-öffentlich tagende Kreisausschuss am kommenden Montag einen neuen Vertrag mit der Süderelbe AG ab? Möglich wäre das. Hintergrund: Ein neuer Vertrag mit der Süderelbe AG sollte bereits im Wirtschaftsausschuss beschlossen werden. Er wurde aber vertagt. SPD und Grüne sehen noch Beratungsbedarf. Es gibt in der Kreispolitik Kritiker der Süderelbe AG. Möglich wäre daher auch ein Ausstieg aus dem Zusammenschluss, der sich um Wirtschaftswachstum- und förderung in der Mwtropolregion Hamburg kümmern soll.
Benjamin Koch-Böhnke (Die Linke) fordert daher: "Politik gehört nicht ins Hinterzimmer." Er appelliert an Landrat Michael Roesberg, die Entscheidung nicht im Kreisausschuss zu treffen.
Hintergrund der Debatte: In der Kreispolitik wird von Einigen schon seit längerem das Verhältnis von Kosten und Nutzen der Mitgliedschaft in der Aktiengesellschaft Süderelbe AG angezweifelt.Ein neuer Vertrag sollte daher die jährlichen Mitgliedsbeiträge von derzeit 80.000 Euro um 20 Prozent senken. Die Kündigungsfrist würde sich dagegen von einem auf zwei Jahre erhöhen.