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Umgestaltung des Buxtehuder Petri Platzes: Planer sollen Ideen liefern

Experten sollen Vorschläge unterbreiten, wie der Petri Platz neu gestaltet werden könnte (Foto: tk)
Umgestaltung des Buxtehuder Petri Platzes: Politik ist von der Notwendigkeit überzeugt

tk. Buxtehude. Bei der Umgestaltung des Buxtehuder Petri Platzes wird jetzt das nächste Kapitel aufgeschlagen: Der Ausschuss für Stadtplanung hat am Dienstagabend mit breiter Mehrheit dafür gestimmt, zwei bis drei Planer mit ersten Ideensammlungen für eine neue Optik des größten Platzes in der Altstadt zu beauftragen.

In den vergangenen zwei Jahren war ein umgestalteter Petri Platz noch umstritten. Was jetzt zum Umdenken führte: Im Oktober hatten sich externe Experten einen Tag lang damit befasst und Leitlinien für eine mögliche Weiterentwicklung formuliert. "Unsere Bedenken haben sich erledigt", sagt Arnhild Biesenbach (CDU) während der Sitzung. Ähnlich argumentierten die Grünen. "Vorher war ich nicht dafür, jetzt sage ich eindeutig Ja", so Guido Seemann.

Der Erste Stadtrat Michael Nyveld fasste die Arbeit der Experten knapp zusammen: "Der Platz hat viele Entwicklungsmöglichkeiten was Gestaltung, Nutzung und das Umfeld betreffen." Er betonte, dass es eine enge und gute Zusammenarbeit mit der Petri-Gemeinde gebe. Die Rasenflächen vor der Kirche und das kleine Mäuerchen sind vielen Gemeindemitgliedern wichtig, stehen aber der Schaffung eines Platzes mit der Optik von Weitläufigkeit entgegen. Weil besonders die Grünflächen für die Gemeinde wichtig seien, "sollten wir die nicht verändern", schlug Benjamin Koch Böhnke (Die Linke) vor.

Woran jetzt gearbeitet werden muss: Wie kommt der Autoverkehr ganz weg? Wie lässt sich eine optische Begrenzung vor allem Richtung Harburger Straße schaffen? Könnte es zum Beispiel eine Art modernes Stadttor geben? Stören die Bäume den Platzcharakter? Und wie könnte das Gebäude der Kneipe an der Langen Straße aufgewertet werden? Ideen sollen dabei nicht nur Profiplaner liefern. Auch Studierende der Hochschule 21 (HS21) werden sich beteiligen.

Die Umgestaltung des Petri Platzes werde kein Schnellschuss, so Nyveld. Das heißt: Der neue Haupteingang des Buxtehude Museums, das gegenwärtig saniert und erweitert wird, am Petri Platz wird eher fertig sein als ein neu gestalteter Altstadtplatz. Worauf sich die Politik in einigen Monaten freut: Bilder und Visionen, in welche Richtung sich der Petri Platz entwickeln könnte. Woran Nyveld auch erinnerte: Nur eine attraktive Innenstadt, wozu ein aufgewerteter Petri Platz gehört, hilft dem Einzelhandel im Wettbewerb mit der Online-Konkurrenz.