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Unterrichtsversorgung in Niedersachsen: Seefried contra Heiligenstadt

tk. Landkreis. Harter Schlagabtausch in Sachen Unterrichtsversorgung in Niedersachsen: Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) verkündet "wir kleckern nicht, wir klotzen." Bei der Unterrichtsversorgung habe die Auswertung der Zahlen "richtig gute Ergebnisse" gebracht. Kai Seefried, schulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, hält dagegen: "Die Unterrichtsversorgung ist weiter gesunken" Mehrere Hunderttausend Schulstunden könnten nicht erteilt werden.

Die Zahlen des Ministerium: Die durchschnittliche Unterrichtsversorgung lag zum Stichtag 18. August 2016 bei 98,9 Prozent. Grundschulen kommen auf 100,8 Prozent, Hauptschulen auf 96,3 Prozent und Gymnasien haben eine Quote von 98,8 Prozent. "Der Pflichtunterricht ist gesichert", so Heiligenstadt. Im letzten und aktuellen Schuljahr habe das Land 7.800 neue Lehrer eingestellt. Im aktuellen Schuljahr haben 3.500 Lehrer neu angefangen. Laut Heiligenstadt seien nur 140 von allen ausgeschriebenen stellen nicht besetzt worden. "Die Werte konnten stabil gehalten werden", so die Ministerin.

Kai Seefried, CDU-Landespolitiker aus dem Kreis Stade, kontert: "Die Ministerin kann die Grundlage guter Bildung in Niedersachsen nicht sicherstellen." Die Unterihctsversorgung an allen schulen sei "historisch niedrig". Dass die aktuellen Zahlen zur Unterrichtsversorgung erst mit zwei Monaten Verspätung vorgelegt wurden, ist für Seefried ein Unding.