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UWG Neu Wulmstorf: "Neu Wulmstorf sexy machen"

Der Fraktionsvorsitzende Jan Lüdemann (Mitte) und der Erste Vorsitzende Rolf Kirchner hatten die neuen Ortsvorsteher Eberhard Cohrs (li.) und Uwe Keller an Bord der UWG geholt

Unabhängige Wählergemeinschaft trifft sich zur Mitgliederversammlung / Verein stellt zwei neue Ortsvorsteher


ab. Neu Wulmstorf. ab. Neu Wulmstorf. Den Siedlungskörper in Elstorf ausdehnen, der Bahnhofstraße als Einkaufsziel mehr Attraktivität verleihen, den Kernort neu erfinden: Das und noch einiges mehr hat sich die Unabhängige Wählergemeinschaft Neu Wulmstorf (UWG) für die kommenden Jahre vorgenommen. „Wir wollen Neu Wulmstorf sexy machen“, fasste der Fraktionsvorsitzende Jan Lüdemann die Ziele des Vereins bis zum Jahr 2021 kürzlich auf der jüngsten Mitgliederversammlung im Kartoffelhaus „papas“ zusammen.

Dass die UWG ein Verein mit politischem Hintergrund ist und keine Partei, stellte der Erste Vorsitzende Rolf Kirchner eingangs noch einmal ausdrücklich klar. Und dieser Verein hat bei der Kommunalwahl im September ein beachtliches Ergebnis erzielt: Die UWG hat sich von 9,3 auf 12,4 Prozent gesteigert, womit sie drittstärkste Kraft der Gemeinde Neu Wulmstorf geworden ist. Insgesamt haben 3.500 Wähler für den Verein gestimmt, erläuterte Lüdemann, womit die UWG vier Sitze im Gemeinderat einnehmen darf. Besetzt werden sie von Jan Lüdemann, Hans-Heinrich Wiegers, Frank Kockmann und Philipp Cohrs.

Um 120 Stimmen sei der Verein am fünften Sitz vorbeigerutscht. Nur zu gerne hätte die UWG auch diesen Platz besetzt: Die AfD, die mit vier Sitzen in den Rat einzieht, davon aber nur drei besetzen kann, sorgt jetzt dafür, dass die Zahl der Ratsmitglieder in Neu Wulmstorf von 36 auf 35 schrumpft, wie Lüdemann mit Bedauern feststellte. Es spreche jedoch nichts dagegen, mit der AfD Politik zu machen, fuhr Lüdemann weiter fort: „Wenn die Partei vernünftig auf uns zukommt, werden wir uns ebenso verhalten.“

Vergleichsweise wenige Wähler hatte es im Kernort gegeben, dafür waren es in Schwiederstorf und Elstorf umso mehr Wähler, in Schwiederstorf sogar 33 Prozent. In beiden Ortsteilen stellt die UWG ab jetzt die Ortsvorsteher: in Schwiederstorf den 62-jährigen Eberhard Cohrs, in Elstorf den 45-jährigen Uwe Keller. Cohrs hat als Bauingenieur gearbeitet und ist mittlerweile im Ruhestand, Keller ist Mitarbeiter des Baubetriebshofes. Beide Ortsvorsteher sind parteilos und werden es auch bleiben.
Wünsche äußerte das neue UWG-Ratsmitglied Frank Kockmann: Das Profil müsse geschärft werden, die UWG sich deutlicher positionieren. Außerdem müsse man versuchen, auch jüngere Mitglieder ins Boot zu holen, das sei ein wichtiges Ziel,
sagte Kockmann.