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Verkauf Jorker "Ostfeld": Es fehlen noch 150.000 Euro

CDU-Fraktionschef Michael Eble (Foto: archiv)
bc. Jork. Der Verkauf der Gewerbegrundstücke im erweiterten Teil des Jorker „Ostfeldes“ ist eines der drängendsten Themen, mit denen sich Bürgermeister Gerd Hubert (Bürgerverein) herumschlagen sollte. Das findet zumindest der Großteil der Jorker Ratspolitik. Ein umfangreicher Fragenkatalog, der jüngst von Seiten von FDP und CDU eingereicht wurde, ist kürzlich im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss beantwortet worden.
Klar ist nun neben vielen bisher unbeantworteten Fragen zu Leitungsproblemen, dass exklusive des Brockmann-Areals erst zwei weitere Grundstücke verkauft worden sind. In diesem Jahr rechnet Kämmerer Matthias Riel mit realisierten Einnahmen von rund 500.000 Euro aus dem Flächenverkauf. Fehlen aber noch 150.000 Euro zu den im Haushaltsplan 2016 kalkulierten 650.000 Euro.
CDU-Fraktionschef Michael Eble hatte bereits angekündigt, dass sich die Gemeinde im Fall, dass erneut die Erlös-Ziele verfehlt werden, nach einem externen Maklerbüro umschauen sollte. Bisher ist es so, dass Hubert den Verkauf der Grundstücke zu seiner „Chefsache“ erklärt hat.
Wie berichtet, ist die Erschließung des „Ostfeldes“ bereits seit 2013 abgeschlossen. Schon im Haushalt 2015 waren 900.000 Euro an Verkaufserlösen eingeplant. Geflossen ist allerdings nur eine Restzahlung.
Eble sagt, dass er zunächst abwarten will, wann der Bürgermeister die überarbeitete Sitzungsvorlage zur neuen Aufteilung der Grundstücke vorlegen werde. Wie berichtet, möchte Hubert einen Teil der Fläche im „Ostfeld“ neu parzellieren, weil ihm die Erfahrung gezeigt habe, dass potenzielle Käufer lieber kleinere Grundstücke bevorzugen. Um seinen Plan umzusetzen, ist jedoch eine Stichstraße vonnöten. Dazu müsste der Bebauungsplan geändert werden.
Nach WOCHENBLATT-Informationen hat der umfangreiche Fragenkatalog dazu geführt, dass jetzt eine detailreichere Angebots-präsentation für das Gewerbegebiet im Jorker Rathaus erarbeitet wird. Ob mit dem Verkaufskatalog künftig Bürgermeister Hubert oder doch ein externer Makler nach Käufern sucht, bleibt unklar.