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Vorschlag der Buxtehuder CDU: Stadt bildet Lehrer für die Digitalisierung aus

"Digitalisierung an Schulen ist mehr als gutes WLAN", sagen die CDU-Bildungspolitiker (v.li.) Arnhild Biesenbach, Stefan Schilling und Susi Milewski Foto: tk
CDU-Vorstoß: Ab kommenden Jahr soll Buxtehude die Lehrerfortbildung in Eigenregie vorantreiben

tk. Buxtehude. Bildungspolitik hat in Buxtehude einen sehr hohen Stellenwert und die Hansestadt war öfter schon Vorreiter in Niedersachsen, wenn es um innovative Projekte ging. Die CDU-Fraktion hat jetzt ein neues "Leuchtturmprojekt" im Visier. Die Stadt übernimmt die Kosten, damit Lehrerinnen und Lehrer an den städtischen Schulen fit für den digitalen Unterricht gemacht werden. "Digitalisierung bedeutet mehr als gutes WLAN", sagt Stefan Schilling.

Die drei Schulpolitiker aus den Reihen der CDU, neben Schilling sind das Arnhild Biesenbach und Susi Milewski, wollen die Buxtehuder Schulen "zukunftsfähig" machen. Die Infrastruktur von Glasfaseranschluss bis hin zu schnellen Rechnern sei dabei aber nur die eine Seite der Digitalisierung. Susi Milewski: "Lehrer müssen kompetente Experten werden." Arnhild Biesenbach, Vorsitzende des Schulausschusses und selbst Lehrerin, kritisiert, dass es viel zu wenig Fortbildungen für Pädagogen in Sachen Digitalisierung und digitalen Unterricht gebe.

"Wenn uns das wichtig für den Schulstandort Buxtehude ist, müssen wir das eben selbst machen." Die CDU bringt daher rechtzeitig vor der Sommerpause einen Antrag ein, damit für die Haushaltsberatungen Fakten auf dem Tisch liegen. Stefan Schilling: "Wenn wir das anpacken, dann sollten wir das richtig machen!" Und richtig heißt in diesem Fall, dass es sich um ein Mehrjahresprogramm und höhere Summen handelt. Die CDU-Fraktion schätzt, dass rund 500.000 Euro pro Jahr für eine solche Haushaltsstelle notwendig wären. Fortbildungen für Lehrer aller Buxtehuder Schulen sollten von Experten angeboten werden, die das gesamte Themenspektrum beherrschen.

Dass die Stadt über ein solches Angebot nachdenken könne, liege daran, dass sich alle weiterführenden Schulen in städtischer Trägerschaft befinden - auch die beiden Gymnasien. "Das ist fast schon ein Alleinstellungsmerkmal", sagt Arnhild Biesenbach. Die letzte Grundsatzdebatte, ob die Gymnasien nicht doch an den Landkreis abgegeben werden sollten, liegt schon Jahre zurück.