Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Vorstoß der BI Hedendorf scheitert in Hannover

tk. Hedendorf. Die Bürgerinitiative Hedendorf und Umgebung (BI) hat den Versuch gestartet, mit Hilfe einer Petition an den Niedersächsischen Landtag verbindliche Abstandsregelungen von Windkraftanlagen zu Wohngebieten und Brutplätzen durchzusetzen. Das Umweltministerium in Hannover hat dieses Ansinnen allerdings abgelehnt.

"Rechtsverbindlich und einheitlich" sollen die Regelungen sein, argumentiert die BI. Und die Verbindlichkeit müsse für neue Anlagen genauso gelten wie für den Ausbau (Repowering) bestehender Windparks. Dadurch, so der BI-Vorsitzende Bernd Prang, seien viele Konflikte im Vorfeld vermeidbar und die gesellschaftliche Akzeptanz der Windkraft-Standorte steige. Auch Konflikte um Lebensräume von Fledermäusen und Brutplätze von Vögeln seien damit vermeidbar.

Die Forderung neuer und flexibler Abstandsregelungen wird vom Umweltministerium abgelehnt. In einer Stellungnahme heißt es: "Pauschale und bindende Abstands- und Höhenvorgaben werden seitens der Landesregierung abgelehnt."

Die Festlegung von Standorten und Vorranggebieten für Windparks sei zudem keine Sache der Landespolitik, sondern obliege den Kreisen, Städten und Gemeinden.
Neue Regeln für die Höhen von Windrädern seien aus Sicht der Landesregierung auch deshalb nicht notwendig, weil jedes Projekt als Einzelfall geprüft werde.