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Was Buxtehuder Parteien zu günstigen Mietwohnungen sagen

Es gibt in Buxtehude attraktive Wohnungen - doch die haben ihren Preis. Was fehlt, ist günstiger und moderner Wohnraum

tk. Buxtehude. Dass ein junger Mann ohne eigenes Einkommen große Probleme hat, in Buxtehude eine eigene Wohnung zu finden, ist nicht verwunderlich. Aber: Das WOCHENBLATT hat in den vergangenen Jahren immer wieder über Menschen berichtet, die in der Estestadt nur unter großen Problemen eine eigene Bleibe finden. Darunter sind auch genug, die über ein festes Gehalt verfügen.

In den vergangenen Wochen hat es in der Politik drei Vorstöße gegeben, die sich mit dem grundsätzlichen Problem bezahlbaren Wohnraums belassen: Die SPD hat sich vorgenommen, den sozialen Wohnungsbau und bezahlbare Mieten auf die Tagesordnung zu setzen. SPD-Fraktionschefin Astrid Bade und SPD-Vorsitzender Alexander Paatsch betonten beide: "Wir müssen das anpacken."

Für die Grünen hat Fraktionschef Michael Lemke jüngst gefordert, quartiersweise Baulücken mit Bebauungsplänen zu erschließen. Wenn die Politik das Heft der Planung in der Hand halte, könne die maximale Ausnutzung von Freiraum verhindert werden und gleichzeitig stünden Flächen für mehrgeschossigen Wohnungsbau bereit. Verdichtung in der Innenstadt müsse Vorrang vor weiteren Baugebieten auf der grünen Wiese haben, findet Lemke.

Klemens Kowalski (Die Linke) hat zudem beantragt, dass für Buxtehude ein Mietspiegel erstellt wird.

Drei Dinge die zusammenpassen und die bei einem gemeinsamen politischen Vorstoß eine sichere Mehrheit im Buxtehuder Rat finden. Nicht auszuschließen, dass auch die CDU Gefallen an der Lückenbebauung findet, denn die attraktiven Innenstadtflächen sind Filetstücke für Investoren.