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Was macht der B-Plan für Wisch?

bc. Jork. Zur nächsten Sitzung des Jorker Bau-, Planungs-, Umwelt- und Klimaschutzangelegenheiten-Ausschusses am Donnerstag, 2. Februar, (18.15 Uhr, Alte Wache) hat die Grünen-Fraktion zwei Anträge formuliert.
Zum einen will Fraktionschef Harm-Paul Schorpp die Aufstellung eines Bebauungsplanes für Jork-Wisch zügiger vorantreiben. Schon im November vergangenen Jahres hatte der Rat auf Antrag von Grünen und FDP (das WOCHENBLATT berichtete) beschlossen, einen B-Plan für den Bereich aufzustellen. Damit sollte in Wisch eine ähnliche Fehlentwicklung wie in Jork-Königreich verhindert werden, so die Begründung der Politiker. Schorpp: „Jetzt vermissen wir jedoch einen konkreten Zeitplan.“ Die Verwaltung möge auf der Sitzung entsprechende Antworten liefern.
Darüber hinaus wollen die Grünen das Thema Borsteler Binnenelbe im Ausschuss diskutieren. Hintergrund: Ein von Hamburg sowie von der Hafenbehörde und dem Wasser- und Schifffahrtsamt initiiertes Dialogforum beschäftigt sich derzeit mit der Zukunft der Tideelbe und den Nebenelben - bisher aber ohne direkte bzw. aktive Beteiligung niedersächsischer Vertreter, so Schorpp. So wird z.B. darüber nachgedacht, die Borsteler Binnenelbe in Jork zu öffnen, „um mehr Tidepotenzial zu schaffen“.
Schorpp: „Wir als Grüne sind der Ansicht, dass jede grundlegende Veränderung am Status der Borsteler Binnenelbe als Naturschutzgebiet nicht hinzunehmen ist, nur damit Hamburg das Sediment-Problem im Hafen besser in den Griff bekommen kann.“
Die Grünen und die FDP, die ebenfalls eine Anfrage an die Verwaltung geschickt hat, wollen wissen, wer für Jork mit welchen inhaltlichen Positionen als Vertreter der Gemeinde zukünftig an den Sitzungen teilnehmen wird.