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Was Stades Bürgermeisterin zu Buxtehude einfällt

Stade und Buxtehude sind gemeinsam stark, sagt Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber (Foto: archiv)
tk. Buxtehude/Stade. Die beiden Städte Buxtehude und Stade hat Silvia Nieber vor zehn Jahren fast gleichzeitig zum ersten Mal gesehen. Und dass Buxtehude jetzt auch - wie Stade - offizielle Hansestadt werden will, bereitet Stades Bürgermeisterin weder schlaflose Nächte, noch kommt bei ihr Neid hoch. „Wenn dafür alle Voraussetzungen erfüllt sind, ist das doch prima“, sagt sie.
Die bisweilen liebevoll gepflegte Feindschaft zwischen den beiden Städten im Landkreis Stade wird bei Silvia Nieber nicht um ein weiteres Kapitel bereichert. „Ich sehe das ganz entspannt“, sagt Nieber. Von einer Konkurrenz zwischen den beiden alten Hansestädt habe sie erst nach ihrer Wahl zur Stader Bürgermeisterin erfahren.
Jede Stadt habe ihre Alleinstellungsmerkmale, Stade und Buxtehude zeichen sich durch eigenes Flair aus. Die Schwingestadt könne mit der Nähe zur Elbe punkten, Buxtehude dafür mit der Lage vor den Toren Hamburgs. Wirtschaftlich seien beide gut aufgestellt, fügt Nieber hinzu.
Nicht Konkurrenz, sondern Gemeinsamkeiten bei jeweils einem eigenen Profil, sei wichtig, sagt Stades Bürgermeisterin. „Gemeinsam sind wir stark“, so Nieber, vor allem dann, wenn es darum gehe, dass Buxtehude und Stade ihre Interessen - auch für die gesamte Region - im Duett vertreten.
In einem Punkt sieht Silvia Nieber Stade allerdings vorne - natürlich, ohne Kritik an Buxtehude zu üben: Die Art und Qualität der politischen Beratungen in Stade fasziniere sie. Ob da noch ein wenig Stader Unmut über das Hin und Her der Buxtehuder A26-Klage mitschwingt?
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