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Wenn die A26 kommt: Bürger wollen endlich Antworten

tk. Dammhausen. Die Initiative "Bürger in Dammhausen" macht Druck: Weil die A26 bis zur Anschlussstelle Jork bald fertig ist, wollen sie endlich Antworten auf die Frage, wie der Buxtehuder Ortsteil dem drohenden Verkehrsinfarkt entgehen kann. Mit einem umfangreichen Fragenkatalog hat sich Gruppe an Bürgermeister Jürgen Badur gewandt. Antworten wird es allerdings nicht von der Stadt, sondern von der Landesbehörde für Verkehr geben. Die plant und baut nämlich die A26.

Was die Menschen in Dammhausen wissen wollen: Wann wird die Autobahn freigegeben? Dürfen beide Fahrtrichtungen benutzt werden? Gibt es ein vorübergehendes Fahrverbot für LKW? Zudem möchte die Initiative Zahlen haben, mit welchem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Und schließlich: Was ist für Dammhausen geplant? Soll die Kreuzung K26/Dammhauser Straße einen Kreisel bekommen? Wird der Fuß- und Radweg saniert und ein zusätzlicher Fußweg auf der Nordseite der Dammhauser Straße gebaut?
So konkret die Fragen sind - eine Antwort wird es zur Zeit nicht geben. Das WOCHENBLATT hat bei Gisela Schütt, Chefin der Landesbehörde für Verkehr in Stade, nachgefragt: Derzeit laufe eine Untersuchung durch das niedersächsische Wirtschaftsministerium, die sich mit Folgen der Verkehrsfreigabe bis Jork befasst. Schütt rechnet im Frühjahr mit Ergebnissen. Erst dann könne über konkrete Maßnahmen geredet werden. Was aber unverrückbar feststeht: Die A26 bis Jork muss für den Verkehr spätestens Ende 2014 freigegeben werden. Sonst würden Fördergelder der EU verfallen.
Die Antworten, die die Initiative aus Dammhausen verlangt, interessieren die Menschen in Neukloster, Heitmannshausen, Hedendorf und Jork genauso: Auch dort wird der A26-Verkehr einige Jahre lang für Probleme sorgen. Die unfreiwilligen Autobahnanlieger machen sich Sorgen, was vor ihrer Haustür passiert.