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Werden Buxtehuder Zukunftspläne durchkreuzt?

Zwischen Buxtehude und dem Landkreis Stade zeichnet sich ein Konflikt über Naturschutz- und Wohnbauflächen ab
tk. Buxtehude. Die Stadt Buxtehude ist mit einigen Passagen des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) des Landkreises Stade nicht einverstanden. Grund: Die darin vorgesehenen Vorranggebiete für Natur und Landschaft, Grünlandbewirtschaftung und Freiraumfunktion würden die Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt in starkem Maße einschränken.
In einer Verwaltungsvorlage steht: Rund 60 Prozent der Fläche würde laut neuem RROP städtebaulich nicht mehr entwickelt werden können. Nur noch rund 19 Prozent des Stadtgebietes - einschließlich der Ortschaften - stünden als Entwicklungsflächen zur Verfügung- Das ist für Buxtehude zu wenig.
Die Buxtehuder Verwaltung führt in ihrer Stellungnahme zum Entwurf des RROP ins Feld, dass die Stadt als Mittelzentrum bestimmte Aufgaben zu erfüllen hat. Dazu zählen auch die Sicherung und Entwicklung von Wohnraum.
Fazit: Es gebe keinen ausreichenden Spielraum durch das RROP.
Hinzu kommt: Nach Ansicht der Stadtverwaltung greift das RROP des Landkreises in seiner jetzigen Form viel zu stark in die Planungshoheit Buxtehudes ein.
Das RROP regelt unter anderem, welche Flächen im Landkreis Stade etwa für Gewerbe, Naturschutz oder Wohnbebauung in einem Zeitraum von mindestens zehn Jahren zur Verfügung stehen sollen. Das RROP soll Ende des Jahres vom Kreistag verabschiedet werden. Ist es in Kraft, sind es verbindliche Richtlinien für diee Entwicklung aller Städte und Gemeinden im Landkreis.