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Wie hoch soll der Zuschuss für den Altstadtverein Buxtehude sein?

"Die Zahlen kommen jetzt", sagt Hans-Ulrich Wiegel, Vorsitzender des Altstadtvereins (Foto: tk)
tk. Buxtehude. Der Altstadtverein Buxtehude hat in diesem Jahr erstmals einen Zuschuss der Stadt in Höhe von 75.000 Euro bekommen. Das Geld ist notwendig, weil die großen Veranstaltungen wie Stadt- und Weinfest aus dem Budget des Vereins nicht mehr organisiert werden können. Dass der Altstadtverein jetzt erneut 75.000 Euro will, obwohl als Fördersumme 60.000 Euro im Haushaltsentwurf standen, stieß in der Politik  nicht auf ungeteilte Zustimmung.

In einem Brief hatte Hans-Ulrich Wiegel, Vorsitzender des Altstadtvereins, beantragt, dass erneut 75.000 Euro fließen. Der Altstadtverein sei davon ausgegangen, dass diese Summe für mindestens zwei Jahre fix sei. Das habe der Altstadtverein im Februar der Politik auch so vorgetragen.

Der Finanzpolitiker fühlten sich davon während ihrer jüngsten Sitzung jedoch überrumpelt. Folge: Die 15.000 Euro, die auf die eingeplante Summe von 60.000 Euro aufgesattelt werden sollten, haben einen Sperrvermerk bekommen. Sie können im kommenden Jahr nur freigegeben werden, wenn der Finanzausschuss zustimmt. Voraussetzung dafür: Die Politik will wissen, wie sich Aussagen und Einnahmen des Altstadtvereins darstellen. "Die Bücher offenlegen", forderte Astrid Bade (SPD). "Über die wirtschaftlichen Verhältnisse informieren", sagte Sylvia Köhnken (CDU). Der Finanzausschuss regt an, dass der Altstadtverein in einer Sitzung dabei ist und über seinen Etat informiert.

Dass es bislang keinen Einblick gab, wurde vor einigen Wochen bereits im Wirtschaftsausschusskritisiert. Dort ist Robert Kamprad (CDU) Mitglied, der auch der Kassenwart des Altstadtvereins ist. Das sei alles in Arbeit, berichtete er den anderen Fraktionen damals.

"Es gibt keine atmosphärischen Störungen", sagt Wiegel, bei dem das WOCHENBLATT nachgefragt hat. Der Altstadtverein sei davon ausgegangen, dass die Politik erst die Zahlen bekommt, wenn die auf den Cent genau sind. Die Politiker wiederum wollten eine Vorab-Meldung haben. "Ein Missverständnis", so Wiegel. In den kommenden Tagen geht ein Überblick über Einnahmen und Ausgaben gen Stadthaus.