Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wieviel Bus für Buxtehude darf es sein?

Kein Bus ab Samstagmittag: Wird sich das künftig verändern? (Foto: tk)
Drei Pakete zur Verbesserung: Mehrkosten zwischen 30.000 und 315.000 Euro

tk. Buxtehude. Diese Nachricht wird viele WOCHENBLATT-Leser freuen: Immer wieder hatten sie in Leser-Umfragen eine deutliche Verbesserung des Busverkehrs in der Estestadt angemahnt. Jetzt liegt ein Paket mit Verbesserungsvorschlägen auf dem Tisch. Je nach Umfang müsste die Stadt zwischen 30.000 bis 315.000 Euro mehr bezahlen. Der Landkreis übernimmt nur die Kosten für die Schülerbeförderung und eine angemessene Grundversorgung und nicht für eine Verbesserung des Busverkehrs.



Buxtehude hat ein Konzept zur Optimierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erstellt. Eingeflossen sind darin auch Befragungen der Bürger. Zudem ist die Stärkung des ÖPNV ein erklärtes Ziel im Klimaschutzkonzept der Stadt.
Als Ergebnis wurden drei Verbesserungs-Pakete geschnürt. Ein Überblick,

• Das kleine Paket: Zusätzliche Busfahrten in den Schulferien, insbesondere auf den Linien, die die Ortschaften anbinden. Kosten pro Jahr: 30.000 Euro

• Das mittlere Paket: Zusätzlich zum kleinen Paket werden die Fahrzeiten der Ringbuslinien in den Buxtehuder Süden, die Bahnhof und ZOB anbinden, wochentags bis 22 Uhr verlängert. Das kommt vor allem Berufspendlern mit späteren Arbeitszeiten entgegen. Außerdem sollen an ausgewählten Sonntagen (z.B. verkaufsoffene Sonntage) Busse fahren. Kosten pro Jahr: 120.000 Euro.

• Das große Paket beinhaltet darüber hinaus auch die Verlängerung aller Stadtbuslinien werktags bis 22 Uhr. So kämen auch die Einwohner in den Ortschaften abends besser mit dem Bus nach Hause. Außerdem sollen alle Stadtbuslinien freitags und samstags bis 24 Uhr fahren. Kosten im Jahr: 315.000 Euro.
In einer Vorlage spricht sich die Stadtverwaltung für das mittlere Paket aus. Das große Paket bedeute zwar deutliche Verbesserungen. Das Verhältnis von Mehrkosten und Angebotsverbesserung sei aber kaum darstellbar.
Der Stadtentwicklungsausschuss wird darüber am Mittwoch, 24. November, um 19 Uhr im Stadthaus diskutieren.