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"Wir machen weiter": Das sagen die Maststall-Gegner

Bernd Prang, Vorsitzender der Bürgerinitiative Hedendorf: "Die Genehmigung haben wir erwartet" (Foto: Foto: archiv)
tk. Hedendorf. "Das kam nicht unerwartet", sagt Bernd Prang, Vorsitzender der Bürgerinitiative Hedendorf (BI) über die Baugenehmigung für zwei weitere Hähnchenmastställe im Außenbereich von Hedendorf. Dass die BI dagegen klagt, glaubt Prang aber nicht. "Das ist eine finanzielle Frage", sagt er. Dass es Klagen von Bürgren gegen den Bau gibt, sei aber nicht ausgeschlossen.
Die vom Landkreis jetzt erteilten Auflagen, spezielles Futter und höhere Abluftkamine, wertet die BI als Teilerfolge ihres Widerstands. Dass mehr nicht drin gewesen sei, etwa Filteranlagen, sei den bestehenden Gesetzen und Verordnungen geschuldet. Kritiker der Megamast sind überzeugt, dass Schadstoffe aus Ställen kilometerweit verteilt werden. Darunter auch so genannte multiresistente Keime, gegen die fast alle herkömmlichen Antibiotika wirkungslos bleiben.
"Erreicht haben wir aber trotzdem einiges", sagt Prang. Petitionen an den Bundes- und Landtag haben dazu beigetragen, dass es allmählich einen Wandel in der Genehmigungspraxis dieser industriellen Mastanlagen gebe. Derzeit wird an einer Änderung des Baugesetzbuchs gearbeitet. Politisch will die BI auf jeden Fall weitermachen. "Bernd Prang: "Wir lassen nicht locker."