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WOCHENBLATT-Leser aus Buxtehude: "Verlasse mich nicht mehr auf Busse"

"Wir sehen den Bus zu oft von hinten, kritisieren WOCHENBLATT-Leser (Foto: tk)
Leserreaktionen auf neue Buslinie gehen weiter

tk. Buxtehude. Die Zuschriften der WOCHENBLATT-Leser zur neuen Buslinie 2105 reißen nicht ab. Tenor der Aussagen: Es darf nicht zwei Jahre dauern, bis nachgebessert wird.

Uwe Siewers kritisiert, dass abends weitgehend leere Busse der Linie 2102 vom Torfweg bis Ottensen-Heideweg und zurück durch die Stadt fahren. Eine Weiterführung der Linie ab Torfweg als Ringbus würde eine bessere Auslastung bringen. Siewers spricht angesichts der 90.000 Euro jährlich für die Linie 2105 von "Steuergeldverschwendung".

Jens Schwaß schreibt, dass "er sich nicht mehr auf die KVG-Busse verlässt." Er weicht auf Auto und Fahrrad aus. Wenn die 2105 startet, ist er schon unterwegs, wenn er aus Hamburg zurück kommt, fährt sie nicht mehr. Weiterer Kritikpunkt: Zu oft fahren die Busse ab, wenn der Metronom oder die S-Bahn gerade ankommen. "Ich sehe nur noch die Bus-Rücklichter."

Heidi Kröger regt an, die 2105 noch um 20.15 und 21.15 fahren zu lassen. "In anderen Städten fahren die Buslinien stündlich", stellt sie fest. Sie kommt durch die Veränderungen der Linien häufig abends später nach Hause, weil sie nicht pünktlich bei der Arbeit ist und dadurch länger bleiben muss. "Der alte Fahrplan muss wieder her", findet sei.

Jürgen Suhrbier kritisiert, dass es mit der neuen Linienführung ewig dauere, abends zur Halepaghenbühne oder zur VHS zu fahren und nach Hause zu kommen. Weitere Kritik: Die neuen Linien 2101 und 2102 fahren vom ZOB nur um zwei Minuten versetzt. Dann fährt eine Stunde lang gar kein Bus. Seine Forderung: eine halbstündliche Taktung. Es sei außerdem nicht ausreichend, dass samstags der letzte Bus um 15.33 Uhe in Buxtehudes Süden fährt.