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Zweiter Rettungswagen bleibt: Stader atmen auf

(bc). Mit breiter politischer Mehrheit hat der Stader Kreistag am Montag beschlossen, doch zwei Rettungswagen am Standort Stade rund um die Uhr zur Verfügung zu stellen. Falls die zusätzlichen Kosten nicht von den Krankenkassen getragen werden - und davon ist gegenwärtig auszugehen - soll die Kreisverwaltung Finanzmittel aus der eigenen Tasche ab 2018 einplanen. Die Rede ist von 200.000 bis 300.000 Euro. Zusätzlich wurde die Kreis-Verwaltung beauftragt, ein weiteres Gutachten anfertigen zu lassen, um auf Basis der Einsatzzahlen von 2017 die notwendige Anzahl der Rettungswagen zu untersuchen. Wie berichtet, kam ein vom Landkreis in Auftrag gegebenes Gutachten eigentlich zu dem Schluss, in Stade - bis aufs Wochenende - nachts von 0 bis 7 Uhr nur noch einen Rettungwagen vorzuhalten - u.a. um die Versorgung am Himmelpfortener Standort zu verbessern. Das stieß auf Proteste von SPD und CDU in Stade. Die geplante Kürzung der Ressourcen um 72 Stunden pro Woche für den Stadtbereich Stade sei unverantwortbar.
Die Freie Wählergemeinschaft hatte dagegen beantragt, den Empfehlungen des Gutachtens zu folgen.