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Deutsch-iberoamerikanische Kulturwoche in Buxtehude

Wann? 15.10.2016

Wo? Marschtorzwinger, Liebfrauenkirchhof, 21614 Buxtehude DE
Iris Lange tanzt Bulerías und Tangos (Foto: www.marioreich.com)
 
Die Grupp "Zimt" spielt sefardische Lieder. Die Musik hat ihren Ursprung im mittelalterlichen Spanien und umfasst Einflüsse aus dem gesamten Mittelmeerraum (Foto: Hocky Neubert)
Buxtehude: Marschtorzwinger | bo. Buxtehude. Mit einer Kulturwoche feiert die "Ronda Iberoamericana" in Buxtehude ihr 30-jähriges Bestehen. Zu dem runden Geburtstag hat der Verein von Sonntag bis Samstag, 9. bis 15. Oktober, ein interessantes Programm organisiert, das Einblick in die Politik, Gesellschaft und Kultur der spanischsprachigen Länder gibt und Gelegenheit zu deutsch-iberoamerikanischen Begegnungen bietet.
Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt eröffnet die Kulturwoche am Sonntag um 17 Uhr im Marschtorzwinger am Liebfrauenkirchhof. Im Anschluss gestaltet die Gruppe "Zimt" das Eröffnungskonzert mit sefardischen Liedern. Die Musik hat ihren Ursprung im mittelalterlichen Spanien und enthält Elemente aus christlich-spanischer, arabisch-moslemischer und jüdischer Tradition. Der Eintritt ist frei; Anmeldung unter Tel. 04143 - 2099847 oder per E-Mail an ronda-iberoamericana@yahoo.de,
Die weiteren Veranstaltungen im Überblick:
Unter dem Titel "In zwei Sprachen zu Hause" referiert die Diplom-Pädagogin Janne Braband von der Universität Hamburg am Montag um 19.30 Uhr im Marschtorzwinger über die Bedeutung bilingualer Erziehung im Zeitalter der Globalisierung. Der Vortrag stellt Forschungsergebnisse vor, klärt Mythen auf und zeigt, wie Mehrsprachigkeit in Elternhaus, Kita und Schule gefördert werden kann. Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
"Die Demokratie und Entwicklung in Lateinamerika seit der Jahrhundertwende und die Antwort Europas" ist das Thema des Vortrags am Dienstag um 19.30 Uhr im Marschtorzwinger. Der Politikwissenschaftler Professor Dr. Klaus Bodemer legt dar, wie sich seit dem Ende der Militärregime in den 1980er Jahren die Wirtschaft in den Ländern Lateinamerikas erholt und für einen gewissen Optimismus sorgt. Weiterer Aspekt ist die Reaktion Europas auf diese Entwicklung. Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Filmkomödie "Perdiendo el norte" über junge spanische Einwanderer in Deutschland läuft am Mittwoch um 19.30 Uhr in spanischer Fassung im Marschtorzwinger. Die Protagonisten des Films sind frustriert, weil sie trotz Uni-Abschluss in ihrer Heimat keinen Job finden und versuchen ihr Glück in Deutschland. Eintritt: 3 Euro.
Welt-Literatur für Kinder steht am Freitag um 16 Uhr auf dem Programm. María del Carmen Ruan Tejeda liest in spanischer und deutscher Sprache aus "Don Quijote", dem berühmten Werk des spanischen Dichters Miguel de Cervantes. Eintritt: frei.
Mit einem bunten Programm wird auf der Halepaghen-Bühne, Konopkastraße 5, am Samstag um 19 Uhr die "Noche de Ronda" gefeiert. Besucher dürfen sich auf traditionelle Musik, folkloristische Tänze und kulinarische Spezialitäten freuen. Einer der Höhepunkte ist der Auftritt von Iris Lange. Sie tanzt Flamenco, Sevillanas, Guajiras, Tangos sowie Bulerías und wird von der Gruppe "La Resaca" begleitet. Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
• Die "Ronda" wurde 1986 gegründet und bietet allen Spanisch sprechenden Interessierten die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, die Verbindung zu den Heimatländern aufrecht zu erhalten und sich mit Deutschen auszutauschen. Mitglieder treffen sich jeweils am dritten Sonntag im Monat in der "Hohenluft", Stader Str. 15, zu einem Nachmittag mit kulturellem Programm. Der Verein veranstaltet Vorträge, Lesungen, Konzerte, Filmabende und Ausstellungen.
www.ronda-iberoamericana.de