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"Die jungen Spielerinnen integrieren"

Acht Feldtore von Jana Podpolinski reichten nicht zum Sieg (Foto: Kall)
Der Buxtehuder SV verliert gegen Oldenburg / Schweres Auswärtsspiel in Dortmund
ig. Buxtehude. Auch im Handball-Nordderby gegen den VfL Oldenburg konnte der Buxtehuder SV den Negativtrend nicht stoppen. Das 33:37 war die vierte Niederlage in Folge. Obwohl die Grün-Weißen mit nur acht Feldspielerinnen anreisten, konnten sie durch eine wieder erstarkte Abwehr und ihr Tempospiel in einem schnellen und kampfbetonten Duell die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Oldenburg fuhr seinen ersten Sieg in Buxtehude seit 2010 und den vierten Zweier in den letzten fünf Spielen ein.
Beide Trainer sahen den Schlüssel in der Abwehr. „Unsere Deckung reicht nicht, um einer Mannschaft wie Oldenburg Paroli zu bieten. Ihr Rückraum braucht nur wenig Anlauf, häufig nur einen Schritt, um zu werfen. Wir haben gekämpft, Leidenschaft gezeigt und zu hoch verloren, aber gegen einen solchen Gegner darf man verlieren“, so BSV-Trainer Dirk Leun nach der Partie. Am Ende habe sein Team aber zu hoch verloren. Und: „Wir müssen die jungen Spielerinnen weiter integrieren und für die Zukunft arbeiten. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen."
Oldenburgs Coach Leszek Krowicki war angesichts seines kleinen Kaders erleichtert. „Wir konnten von unserer guten Abwehr profitieren, in der zweiten Hälfte haben die Kräfte nachgelassen.“ Er sei glücklich über den Sieg. „Weil es immer unheimlich schwierig ist, in Buxtehude zu gewinnen." Stärkste Werferinnen auf Buxtehuder Seite waren Friederike Gubernatis mit neun und Jana Podpolinski mit acht Treffern.
Insgesamt entwickelte sich die Partie in Durchgang eins zu einem Duell zweier Spielerinnen: Gubernatis für den BSV und Angie Geschke auf Seiten des VfL lieferten sich ein Wettschießen. Bis zur 20. Minute erzielte die Buxtehuderin sieben der acht BSV-Tore. Auch Geschke war in dieser Zeit sieben Mal erfolgreich. Bis Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich das Leun-Team - angefeuert in der Halle Nord von 1.300 Fans - auf 26:27 herangekämpft. „Da hatte ich das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte“, so Leun. Doch in der Schlussphase zeichnete sich der Gegner durch bessere Nerven aus. Die Huntestädterinnen hielten der lautstarken Kulisse stand, behielten in einer nun kampfbetonten Partie die Oberhand.
• Am Samstag, 5. März, trifft Buxtehude auswärts auf den Tabellensechsten Borussia Dortmund. Der Aufsteiger rangiert einen Platz vor dem Leun-Team, weist aber sechs Punkte mehr auf der Habenseite auf.