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Hochzeitsreisen – Flitterwochen richtig planen

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Jedes Paar wünscht sich nach der eigentlichen Hochzeit eine dazu passende Reise, die es nie vergisst und die einen guten Startschuss für eine hoffentlich glückliche, lebenslange Ehe bietet. Doch um wirklich schöne Flitterwochen zu verbringen, muss man den anstrengendsten Part möglicherweise vorher schon abklären: Die Planung. Wie das richtig geht und was dabei zu beachten ist, zeigt dieser Artikel.

Wer plant die Flitterwochen?

Ganz klassisch könnte man sagen, dass eher der Bräutigam der Reiseplanung übernimmt. Angesichts des Umstandes, dass wir im 21. Jahrhundert leben, darf man aber diese traditionalistische Vorstellung getrost bei Seite schieben. Und selbst, wenn der Mann in der Beziehung die Planung übernimmt: Ganz alleine das Reiseziel, die Reiseart et cetera auszusuchen wird garantiert nicht auf Begeisterung stoßen. Also lieber gleichberechtigt und gemeinsam planen, schon, um keinen Streit zu provozieren, wo keiner nötig ist.

Das Budget

Am liebsten möchte man für immer in die Flitterwochen fahren und nie wieder vom Wunschziel wiederkehren, sondern jede freie Minute mit einem Cocktail in der Hand am weißen Sandstrand verbringen. Doch Länge, Ziel und Ausgestaltung der Flitterwochen hängen ganz erheblich davon ab, welches Budget man zur Verfügung hat. Und da man in aller Regel die Hochzeitsreise vor der eigentlichen Hochzeit einplanen sollte, ist es wichtig, auch diesen Punkt mit einzuplanen.
Eine Checkliste für die Hochzeitsplanung hilft ganz ungemein, wenn man den Überblick über alle zur Hochzeit gehörigen Verpflichtungen – auch finanzieller Art – nicht ausufern lassen will. Denn so behält man stets im Blick, was noch zu klären ist. Das Anlegen eines Ordners mit Verträgen und Kosten sowie einer Übersichtsliste, die vor allem auf die finanziellen Aspekte eingeht, empfiehlt sich sehr.
Nachdem das eigene Budget festgestellt wurde, kann man immer noch ein paar Schnäppchen herausschlagen. Also auf keinen Fall zum erstbesten Angebot greifen und die Pauschalreise buchen, wenn man mit etwas individueller Planung noch ein wenig Geld sparen kann! Reist man individuell, kann man beispielsweise die billigsten Flüge heraussuchen, das Hotel ganz nach den eigenen Bedürfnissen wählen, und, je nach Reisezeit, außerhalb der örtlichen Reisesaison kommen, um ein besonderes Schnäppchen zu machen. Außerhalb der Hauptreisezeiten fallen die Kosten teilweise nämlich erheblich.
Auch vor Ort lässt sich immer noch ein bisschen Geld sparen, wenn man sich klug anstellt.

Der Zeitpunkt und die Dauer
Wie schon gesagt, gibt es noch andere Aspekte, die für die zeitlichen Belange der Hochzeitsreise von entscheidender Bedeutung sind, als Geld. Denn meistens ist man auch von dem zur Verfügung stehenden Urlaub abhängig. Zusätzlich fraglich ist aber, ob man gleich am Tag nach der Hochzeit starten möchte oder lieber ein paar Tage dazwischen macht.
Die Urlaubsfrage ist oft gar nicht so einfach zu klären, denn zur Vorbereitung der Hochzeit nehmen sich viele Paare bereits vorher eine Woche frei. Wie die Checkliste schon andeutet, ist ein Beginn der Planungsphase bereits zwölf Monate vor der eigentlichen Hochzeit sinnvoll, um etwaige Engpässe durch eine kurzsichtige Urlaubsplanung abmildern zu können.
Von diesen Sachzwängen abgesehen müssen sich die Partner natürlich bestimmte Gedanken darüber machen, ob das Urlaubsziel für einen langen Zeitraum Spaß macht. Ein Beispiel: Wenn beide Seiten kein Problem damit haben, wochenlang nur am Strand zu liegen, weil auf der kleinen Insel ansonsten kaum Aktivitäten denkbar sind, ist das sicher gut. Wenn aber durch die Gefahr von Langeweile das Gefühl entsteht, kann die Stimmung schnell angespannt werden.
Eine passgenaue Planung ist also auch hier das A und O.

Die Zielauswahl für den perfekten Urlaub

Für Flitterwochen hat man meistens für das Ziel doch noch einmal ganz andere Vorstellungen als für den „normalen“ Urlaub. Schließlich sind die Erwartungen um ein Vielfaches höher, die Wünsche nach wirklich unvergesslichen Erinnerungen mit der oder dem Liebsten und der Kulisse für die frische Vermählung dominieren die Zielvorstellungen.
Es ist auf jeden Fall eine gute Idee, zwischen einem eher aktiven Trip und einem reinen Erholungsurlaub so wie früh möglich auszuwählen – oder von beidem ein wenig zu bewahren und sie zu kombinieren. Mit beiden Reisearten verbindet man sehr unterschiedliche Ansprüche. Den Partner und seine Vorlieben dabei gut zu kennen und Rücksicht auf ihn zu nehmen, ist dabei sehr wichtig.
Was das konkrete Ziel angeht, sind die Schwierigkeiten kaum geringer. Denn theoretisch steht die ganze Welt offen. Während manche Reisende die exotischeren Gefilde bevorzugen, wollen andere Paare gar nicht so weit weg. Je nach Reiseland ist es unbedingt zu empfehlen, vorher die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu konsultieren. Längst haben die klassischen Klischeevorstellungen ausgedient, wo man denn unbedingt hin müsste, und das ist auch gut so: Eigene Wünsche gehören zu Menschen mit eigenem Charakter dazu! Im Folgenden werden zwei sehr unterschiedliche Ziele vorgestellt, um die Bandbreite der Optionen anzudeuten.

Ein Klassiker für die Hochzeitsreise – Die Seychellen

Zu einem echten Klassiker ist die Reise auf die Seychellen-Inselgruppe geworden. Und mittlerweile sind sie nicht nur für die Stars erschwinglich, sondern mit einer klugen Planung auch für Otto-Normal-Verbraucher erschwinglich. Alles in allem sind die Seychellen nicht größer als die Stadt Köln, also ein eher beschauliches Plätzchen. Nichtsdestotrotz sind sie für eine Hochzeitsreise vor allem wegen ihrer exotischen Schönheit beliebt und gefragt. Ist man des Sonnenbaden oder des azurblauen Meeres einmal überdrüssig, gibt es zahllose Wellnessangebote, die man natürlich auch als Paar wahrnehmen kann.
Ist auch das keine Option, ist in dem temperaturtechnisch immer angenehmen Gebiet Wassersport sehr zu empfehlen. Auch unter Wasser gibt es genug zu tun, denn Schnorchler können eine wahre Vielfalt an Flora und Fauna bewundern.

Island – Raue Schönheit

Das genaue Kontrastprogramm zu den Seychellen findet sich auf Island. Die raue Schönheit des alten Wikingerlandes beeindruckt und lädt zum Aktivsein ein. Es gibt viel zu entdecken, und das meiste davon befindet sich keineswegs in der Haupstadt Reykjavik, sondern weit abseits davon. So kann man etwa die berühmten Polarlichter mit seinem Partner bestaunen, während man über die gemeinsame Zukunft sinniert. Trekking, Wandern, Radfahren, Rafting, all das ist auf der großen Nordinsel möglich. Zu den berühmtesten Zielen Islands gehört der Vatnajökull-Nationalpark, dessen Kombination aus Gletschern, Flüssen und vulkanischer Aktivität einzigartig sein dürfte. Dass es insgesamt drei Nationalparks auf Island gibt, spricht für die natürliche und ursprüngliche Vielfalt dort.

Fazit
Egal, auf welchem Kontinent man seine Flitterwochen verbringt und ob es eine ganz einfache Unterkunft oder das Luxushotel sein soll – mit dem richtigen Partner und der richtigen Planung kann jede Reise gelingen. Eine gute Vorbereitung ist dabei schon die halbe Miete, denn ohne sie kann der Hochzeitstrip unter Umständen gleich ganz ins Wasser fallen.