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Ja oder nein zur Organspende? Telefonaktion am 23. August exklusiv für WOCHENBLATT-Leser

Die meisten Personen sind zu einer Organstände bereit Fotos: BZgA
Gut 10.000 Menschen warten in Deutschland auf eine Organspende, die meisten auf eine Spenderniere. Die Warteliste ist jedoch seit Jahren sehr lang. Ein Grund liegt darin, dass sich viele noch nicht entschieden haben, ob sie im Fall des eigenen Hirntodes zu einer Organspende bereit wären. Dokumentieren kann man diese Entscheidung auf einem speziellen Organspendeausweis.
81 Prozent der deutschen Bevölkerung stehen - laut einer aktuellen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - einer Organ- und Gewebespende positiv gegenüber. 69 Prozent der Befragten gaben an, grundsätzlich zu einer Organ- oder Gewebespende bereit zu sein. Aber nur 32 Prozent der Befragten haben einen Organspendeausweis ausgefüllt.
Die Ergebnisse der Befragung belegen auch, dass sich zwei Drittel zur Organ- und Gewebespende nicht ausreichend informiert fühlten. Bei der Telefonaktion der BZgA exklusiv für WOCHENBLATT-Leser hat jeder die Chance, alle Fragen zum Thema zu stellen, zum Beispiel: Gibt es eine Altersgrenze für die Organspende? Welche Vorerkrankungen schließen eine Organspende aus? Lässt sich die Spende auf bestimmte Organe begrenzen? Wird die Entscheidung für oder gegen eine Spende registriert? Wie wird der Hirntod diagnostiziert? Wie läuft die Organentnahme ab?
Die Expertinnen am Telefon sind Beate Gray und Brigitte Lenzky-Roth vom Info-Telefon der Deutschen Stiftung Organtransplantation und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Die Aktion findet am Mittwoch, 23. August 2017, von 10 bis 12 Uhr statt. Wer möchte, erhält einen Organspendeausweis kostenlos zugeschickt. Rufen Sie an: 0800-9040400 (gebührenfrei).