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So chatten Ihre Kinder sicher

(bc). Chatten macht Kindern und Jugendlichen Spaß: Sie können unkompliziert Kontakte knüpfen und sich mit Gleichaltrigen austauschen. Viele Chaträume, die angeblich für Kinder sind, sind jedoch nicht kindgerecht. Wie aktuelle Medienberichte zeigen, werden Kinder beim Chatten häufig durch Fremde belästigt. "SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht", der Medienratgeber für Familien, gibt hierzu konkrete Tipps.

Was tun bei Belästigungen? In fast allen Chats gibt es Möglichkeiten, sich unangenehmer Chatter zu erwehren. "Eltern können ihr Kind dafür sensibilisieren, unangenehme Dialoge sofort zu beenden und den Chat zu verlassen. Über die Ignorier-Funktion ist es möglich, weitere Beiträge von Störern auszublenden", empfiehlt "SCHAU HIN!"-Mediencoach Kristin Langer. Zudem verfügen viele Chatrooms über einen Hilfe-Button, den Kinder nutzen sollten. Es ist wichtig, dass Eltern Belästigungen durch einen Screenshot dokumentieren und sofort dem Chatbetreiber melden sowie ihrem Kind helfen, schockierende Erlebnisse zu verarbeiten. Bei schwerwiegenden Fällen bietet sich psychologische Hilfe an.

Sichere Chats für Kinder finden Eltern zum Beispiel auf: www.seitenstark.de/chat, www.kindernetz.de, www.tivi.de, www.kindersache.de, www.helles-koepfchen.de/forum (alle ab 8 Jahren) und www.mein-kika.de/chat (ab 10 Jahren). Über geschützte Surfräume wie den KinderServer (www.kinderserver-info.de) gelangen Kinder auf sichere Chats. Tipps zum sicheren Chatten und einen Netzwerk-Atlas bietet "SCHAU HIN!" (www.schau-hin.info). Hinweise erhalten Eltern auch unter www.chatten-ohne-risiko.net oder unter www.jugendschutz.net.