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Test-Sets anfordern: Blei im Trinkwasser macht krank

Nicole Pösching zeigt das Test-Set (Foto: Landkreis Stade)

tk. Stade. Trinkwasser gilt in Deutschland als Lebensmittel. Die Qualität und Belastung wird daher streng überwacht. Alte Bleileitungen in Häusern können jedoch zu Verunreinigungen führen. Die Grenzwerte für erlaubte Bleibelastungen werden ab Dezember noch weiter gesenkt. Wer wissen will, ob sein Trinkwasser belastet ist, kann beim Landkreis Stade ein Test-Set anfordern.

Weil Bleileitungen noch bis Mitte der 70er Jahre verbaut wurden, haben Untersuchungen auch im Landkreis Stade gezeigt, dass es mitunter Belastungen im Trinkwasser gibt. Blei kann das Nervensystem schädigen. Kinder, deren Nervensystem sich noch entwickelt, müssen besonders geschützt werden.
Als besondere Risikogruppen gelten junge Frauen und Familien mit Kindern. Sie können das Test.Set kostenlos beim Gesundheitsamt des Landkreises anfordern. Alle anderen müssen rund 15 Euro bezahlen.

Für Familien und junge Frauen kostenlos

Unter der Telefonnummer 04141 - 12700 kann das Probeentnahme-Set angefordert werden. Die Wasserproben werden an das Niedersächsische Landesgesundheitsamt geschickt. Bei auffälligen Werten beraten Mitarbeiter des Gesundheitsamts Stade die Betroffenen.
Weiterführende Informationen - auch zu Sanierungsfragen - gibt es unter www.nlga.niedersachsen.de oder auf der Seite des Landkreises www.landkreis-stade.de (Suchbegriff Blei-Messwerte und Bleiuntersuchung).