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11:0 in Buxtehude: Kiezkicker machen ernst

Pauli-Trainer Olaf Janßen war zufrieden (Foto: St. Pauli)
ig. Buxtehude. FC St. Pauli-Cheftrainer Olaf Janßen wünschte sich „keinen Kick, sondern ein Fußballspiel mit Sinn und Ziel“. Das klappte: Der Hamburger Zweitligist setzte sich am Samstag beim Oberliga-Absteiger Buxtehuder SV vor mehr als 1.500 Fans mit 11:0 durch. Die Tore für die „Boys in Brown“ erzielten Waldemar Sobota (2), Christopher Buchtmann (2), Ryo Miyaichi, Maurice Litka, Cenk Sahin, Yi-Young Park sowie die Neuzugänge Sami Allagui, Luca Zander und Jan-Marc Schneider. Für den FC St. Pauli war es die erste Partie unter Janßen, dem Nachfolger von Ewald Lienen. Der neue Coach bezeichnete den Zustand seiner Mannschaft nach der ersten Trainingswoche als „sehr gut“ und stellte heraus, dass es für die einzelnen Positionen keine gesetzten Spieler gebe. Das Testspiel war bereits die dritte Testpartie gegen den BSV seit 2012. Die Partien haben die Kiezkicker mit 4:1 und 9:1 gewonnen.
Schon in der Anfangsphase bewiesen die Pauli-Kicker, dass sie sich für den Testspielauftakt im Buxtehuder Jahnstadion einiges vorgenommen hatten, erspielten sich reichlich Chancen. Auf der Buxtehuder Seite bot sich dem pfeilschnellen Rabil Msalemi die Chance, die Hausherren in Front zu schießen, doch er verfehlte den Kasten um einen Meter. Mit dem ersten Treffer platzte dann der Knoten bei den Hamburgern. Es ging Schlag auf Schlag. Die Braun-Weißen übernahmen das Geschehen, taten alles, um sich beim Trainerteam für einen Stammplatz zu empfehlen. Cheftrainer Olaf Janßen: „Es waren einige schöne Kombinationen dabei. Wir haben versucht, spielerische Akzente zu setzen.“ BSV-Trainer Rene Klawon freute sich darüber, dass der Zweitligist in bester Besetzung auflief und das Spiel als ernsthaften Test betrachtete. Der Manager setzte beim Kick A-Junioren ein, die in der anstehenden Saison die erste Mannschaft verstärken sollen.