Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Alles aus sich rausgeholt!"

Top: Die Buxtehuderiin Emily Bölk war erneut herausragende Torschützin, traf zwölf Mal, davon fünf Siebenmeter (Foto: Kall)

Handball- Bundesligha: Buxtehuder SV gewinnt das Lokalderby gegen Buchholz mit 32:28 / Emily Bölk erzielt 12 Tore

ig. Buxtehude. Dieses Derby hatte es in sich: Das Bundesliga-Team des Buxtehuder SV hat in einem extrem intensiven Spiel die SGH Rosengarten-BW Buchholz mit 32:28 bezwungen. Obwohl die Gäste bereits als Absteiger feststehen, tat sich das Team von Trainer Dirk Leun vor 1.600 Zuschauern schwer. In der 41. Minute erzielte das Tabellenschlusslicht das zwischenzeitliche 21:21. Erst danach setzte sich der deutsche Pokalsieger ab. Dass es am Ende zu einem Sieg kam, lag an Emily Bölk, die zwölf Treffer erzielte. Einen großen Anteil am Sieg hatte auch BSV-Torfrau Julia Gronemann, die mit vier gehaltenen Siebenmetern zur "Spielerin des Tages" gewählt wurde.

Coach Leun: "Für die Fans war es doch gut, dass es so eng war. Es ist ja bekannt, dass solche Nachbarschaftsduelle ihre eigenen Gesetze haben."
Er habe Respekt vor der Leistung von Rosengarten. "Die geben nie auf, haben alles aus sich rausgeholt." Seine Mannschaft habe sich zu viele einfache Fehler geleistet, sei oft unkonzentriert gewesen.

SGH-Trainer Steffen Birkner war mit der Leistung seines Teams zufrieden. "Ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, sie müsse die Atmosphäre genießen. Wir haben alles aufgeboten und gekämpft. Ich ziehe meinen Hut vor meiner Mannschaft, weil sie nie aufgibt. Wir haben starke Charaktere. Am Ende hat sich der individuelle Unterschied durchgesetzt. Wir können erhobenen Hauptes in die zweite Liga gehen."