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BSV-Coach Dirk Leun soll Bundestrainer werden

Außen-Duo verlängert beim Buxtehuder SV / Vertrag von de Beer aufgelöst / Dirk Leun als Bundestrainer im Gespräch


ig. Buxtehude. Verliert der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV seinen erfolgreichen Trainer Dirk Leun? Der Deutsche Handballbund hat die Konsequenzen aus dem schwachen EM-Abschneiden (10. Platz) gezogen und den Vertrag mit Frauen-Bundestrainer Heine Jensen aufgelöst.

Leun soll die Nachfolge von Bundestrainer Heine Jansen antreten. Der BSV-Coach bestätigte die Anfrage des DHB. Er sei aber selbst noch in der Findungsphase, möchte die Entscheidung nicht in die Länge ziehen, will wissen, was sich der Verband vorstelle. Deshalb soll es noch in dieser Woche ein Gespräch mit dem DHB-Vize Bob Hanning geben. Die Entscheidung dürfte Leun schwer fallen. Sein Herz hängt an Buxtehude. "Ich weiß, was ich hier aufgebaut habe." Er sei in Buxtehude glücklich und zufrieden mit dem Job. BSV-Manager Peter Prior gibt sich entspannt. Er verstehe, warum Leun als Trainer gehandelt wird. "Leun ist der beste Coach. Darum will ihn der DHB." Er sei sich aber sicher, dass er das nicht mache. "Er fühlt sich bei uns sehr wohl."

Die Kaderplanungen für die neue Saison gehen indes zügig weiter. Der BSV hat die Verträge mit seinem Linksaußen-Duo verlängert. Lone Fischer (26) erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag bis 2017. Lena Zelmel (21) unterschrieb für ein weiteres Jahr bis 2016. Fischer spielt bereits seit 2008 für den BSV. Lena Zelmel kam während der vergangenen Spielzeit 2013/14 aus Mainz nach Buxtehude. Auch neben dem Handball sind beide Spielerinnen fest in Buxtehude verankert. Fischer schreibt ihre Bachelor-Arbeit, beginnt im Oktober ihren Master-Studiengang "Sportwissenschaft" voraussichtlich an der Uni Hamburg. Lena Zelmel arbeitet im kaufmännischen Bereich beim in Buxtehude ansässigen Binnenschiffahrtskontor Sommerfeld.

Der Bundesliga-Zweite und Rechtsaußen Stefanie de Beer haben sich hingegen auf eine Vertragsauflösung zum 1. Januar 2015 verständigt. "Steffi hat in den vergangenen anderthalb Jahren eine unglaubliche Verletzungsserie gehabt. Das bedauern wir sehr. Die aktuelle Situation und die ärztlichen Prognosen lassen in der laufenden Saison keinen Einsatz mehr zu", so Manager Peter Prior. "Wir wünschen Steffi für ihre sportliche und berufliche Zukunft alles Gute.“