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BSV: Einen internationalen Platz wegen Europapokalreform verloren

Wird gefeiert - Buxtehude mischt auf internationaler Ebene mit

ig. Buxtehude. Nach oben geklettert und doch einen festen internationalen Startlatz verloren - das ist für die Handball Bundesliga Frauen das Ergebnis der Europapokalreform, nach der ab der Saison 2016/17 der Pokal der Pokalsieger und der EHF-Pokal wie bei den Männern zusammengeführt werden. Wahrscheinlich ist, dass weiterhin fünf deutsche Teilnehmer die Bundesliga international vertreten. Wenn Deutschland sein Kontingent von vier Teilnehmern ausschöpft, kann ein fünfter Platz beantragt werden.

Die HBF (Handball Bundesliga Frauen) ist durch die guten Ergebnisse des Thüringer HC und des HC Leipzig in der abgelaufenen Saison an Rumänien vorbei gezogen, nimmt aktuell Rang fünf ein. So stehen der Bundesliga in der Saison 2016/17 ein Startplatz für die Champions League und drei Startplätze für den EHF-Pokal zu. In der neuen Saison 2015/16 darf die Bundesliga ein Team für die Champions League, sowie je zwei Mannschaften in den Pokal der Pokalsieger und in den EHF-Pokal entsenden: Der THC spielt in der Champions League, Buxtehuder SV und Oldenburg treten im Pokalsiegerwettbewerb an, Metzingen und Leipzig im EHF-Pokal.

Fünf feste Teilnehmer entsenden nur noch die beiden Top-Nationen Dänemark und Ungarn, die neben den drei Startplätzen im EHF-Pokal als einzige Nationen auch zwei feste Startplätze für die EHF Champions League erhalten. Wie Deutschland dürfen Russland, Norwegen, Frankreich und Rumänien je ein Team in die Champions League und drei Teams in den EHF-Pokal entsenden. Der Challenge-Cup wird aufgrund der hohen Platzierung der Handball Bundesliga Frauen auch zukünftig ohne deutsche Mannschaften ausgetragen - verglichen mit der Situation bis vor vier Jahren eine entscheidende Verbesserung für die Bundesliga.