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BSV-Handballnachwuchs: Topfit und trotzdem beim Kardiologen

Swantje Hoffmann beim Belastung-EKG (Foto: tk)
Warum der BSV Handball-Nachwuchs zum Gesundheitscheck muss

tk. Buxtehude. Sie sind jung, topfit und supersportlich: Was machen die Nachwuchshandballerinnen des BSV beim Kardiologen Dr. Carl Schaefer auf der Untersuchungsliege? Ganz einfach: Es geht um sportmedizinische Prävention und darum, dass der BSV sich noch besser aufstellen will und eine Zertifizierung im Jugendbereich anstrebt.



Kardiologe Schaefer erklärt den durchaus ernsten Hintergrund: "Leistungssportler sind eher vom plötzlichen Herztod bedroht", sagt er. 900 bis 1.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich daran. In seiner Praxis am Elbe Klinikum in Buxtehude werden die Spielerinnen aus der A- und B-Jugend durchgecheckt. Belastungs-EKG und Ultraschall-Untersuchung. So können Vorerkrankungen ausgeschlossen werden", sagt der Kardiologe.

Sein Kollege, der Chirurg und Sportmediziner Dr. Hans-Wolfram Körner, übernimmt den zweiten Part des Medizin-Checks und untersucht die jungen Sportlerinnen mit dem Blick des Sportmediziners.

"In Sachen Gesundheit gehen wir auf Nummer sicher", sagt BSV-Manager Peter Prior. Auch die Bundesligaspielerinnen sollen noch den Medizincheck absolvieren. Für den BSV sind diese Untersuchungen nicht nur aus Fürsorgepflicht wichtig. "Wir streben im Jugendbereich eine Zertifizierung an", so Prior. Der Aspekt Gesundheit ist dabei nur ein Gesichtspunkt, um das Jugendzertifikat zu bekommen. Die gesamten Rahmenbedingungen im Jugendbereich eines Bundesligaclubs müssen stimmen. Die Bewerbung soll noch in diesem Jahr rausgehen, so Prior.

Übrigens: Alle bisher untersuchten 30 Handballerinnen sind - was nicht überrascht - kerngesund.