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BSV hat Sensation nur knapp verpasst!

Friederike Gubernatis überzeugte im Spiel gegen den Tabellenzweiten mit insgesamt acht Toren

Buxtehuder SV verliert nur knapp gegen den Tabellenzweiten Leipzig

ig. Buxtehude. "Mutig und mit Vollgas!" So wollte Buxtehudes Trainer Dirk Leun seine Handballerinnen in Leipzig sehen! So spielte der Bundesligist auch auf. Für die Überraschung reichte es aber am Ende nicht. Der BSV verpasste am vergangenen Mittwoch die Sensation, unterlag in einem torreichen und spannenden Spitzenspiel dem Tabellenzweiten knapp mit 33:35.
„Das war ein couragierter Auftritt meiner Mannschaft. Leider nehmen wir keine Punkte mit, dafür aber viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben“, so BSV-Trainer Dirk Leun. Während sein Team durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung überzeugte, hatten die Gastgeberinnen in Susann Müller (14/1) und Karolina Kudlacz (9/1) die herausragenden Werferinnen.
Buxtehude musste zunächst einen weiteren Ausfall verkraften. Rückraumspielerin Jana Stapelfeldt, die an einer Zerrung leidet, wurde von Trainer Leun mit Blick auf das Pokalspiel am Sonntag gegen Bietigheim (15 Uhr, Halle Nord) geschont. Dennoch legte seine Mannschaft einen guten Start hin, führte durch drei Treffer von Josephine Techert, Friederike Gubernatis und Ulrika Agren 5:2 (8.). Allein Müller und ihren fünf Toren war es zu verdanken, dass die Leipzigerinnen zunächst ausglichen (5:5, 11.) und nach Time-Out sogar mit 6:5 in Führung gingen.
Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beim dem sich die Gastgeberinnen mit zunehmender Spieldauer absetzen konnten. Beim Stand von 14:10 (21.) lag Leipzig erstmals mit vier Toren in Front, hielt den Vorsprung bis zum 17:13 (25.). Drei blitzsaubere Treffer von Agren sowie Gubernatis mit einem ihrer zwei Feldtore brachten Buxtehude wieder auf Tuchfühlung (17:18, 28.). Die anschließende Auszeit des neuen HCL-Trainergespanns Wieland Schmidt und Max Berthold zeigte Wirkung: Leipzig baute bis zum Pausenpfiff seine Führung erneut auf drei Tore aus (20:17).
Mit kühlem Kopf und neuer Motivation kam die Mannschaft aus der Kabine. Der 18:21-Rückstand wurde egalisiert (21:21, 35.). Dreimal ging Buxtehude bis zur 42. Spielminute sogar in Führung. Doch immer wieder waren es die überragenden Müller und Karolina Kudlacz, die den Tabellenzweiten zurück ins Spiel brachten. So blieb die Partie bis in die Schlussphase ausgeglichen und spannend. HCL-Trainer Schmidt raufte sich an der Seitenlinie die Haare, denn seinem Team gelang es in den entscheidenden Phasen nicht, sich abzusetzen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff erzielte Jana Lembke den Anschlusstreffer zum 33:34. Den Schlusspunkt aber setzte HCL-Nationalspielerin Anne Hubinger, die mit ihrem ersten Tor den Endstand zum 35:33 herstellte. Für den HCL war es bereits der fünfte Heimsieg in Folge.


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