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BSV nimmt Kurs auf das EHF-Cup-Halbfinale

Ulrika Agren war mit Jessica Oldenburg die beste BSV-Werferin (Foto: BSV)

31:25 -Buxtehude reist mit Sechs-Tore-Vorsprung in die Türkei / Trainer Dirk Leun fordert eine Leistungssteigerung


ig. Buxtehude.Für die Handballerinnen des Buxtehuder SV ist die sechste Halbfinal-Teilnahme in seiner Europacup-Geschichte zum Greifen nah. Im Viertel-Hinspiel besiegte das Leun-Team in der Halle Nord Muratpasa Belediye deutlich mit 31:25.

Der Trainer erwartet trotzdem für das Rückspiel am Samstag, 14. März, in der Türkei eine Steigerung, „Vor allem weniger leichtsinnige Fehler. Der Sechs-Tore-Vorsprung ist ordentlich, bietet aber keine Garantie fürs Weiterkommen."
Der BSV zeigte ungewohnte Schwächen: Vier der sechs Siebenmeter landeten nicht im Tor. Aus dem Spiel heraus wurden viele Chancen vergeben. Und hinten hatten die Verteidigerinnen häufiger als sonst das Nachsehen, weil sie nicht konsequent genug zupackten. Halbzeitstand: 14:13 für die Gäste.

Nach dem Pausentee wendete sich das Blatt: Die Buxtehuderinnen setzten sich bis zur 49. Minute auf fünf Tore ab (23:18), hielten den Vorsprung. Beste Werferinnen beim BSV waren Ulrika Agren und Jessica Oldenburg mit jeweils sieben Treffern. „Wir werden uns konzentriert auf das Rückspiel vorbereiten. Ich bin sicher, dass wir eine Runde weiter kommen“, so Leun.

Der türkische Trainer Birol Unsal glaubt nicht an das Pokal-Aus seines Teams. „Buxtehude nutzte den Heimvorteil. Den haben wir jetzt. In unsere Halle passen nur 1.300 Zuschauer, aber die machen Lärm wie 5.000.“