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BSV-Sieg zum Jahresende: Mega-Talent Bölk verwandelt entscheidenden Strafwurf

Youngster Emily Bölk verwandelte in der Schlusssekunde den entscheidenden Siebenmeter (Foto: BSV)
bc. Buxtehude. Die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV haben ihr letztes Spiel in diesem Jahr gewonnen. Das 44. Nord-Derby gegen den VfL Oldenburg endete mit 30:29 (17:11) für den BSV. Das Team von Trainer Dirk Leun ist damit auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt.

Die 1.500 Zuschauer in der ausverkauften Halle Nord erlebten ein abwechslungsreiches und am Ende extrem spannendes Match mit dem glücklichen Ende für ihr Team. Nach ausgeglichenem Beginn (8:8, 18.) konnten sich die Gastgeberinnen dank einer disziplinierten Leistung und einer starken Julia Gronemann im Tor bis zur Halbzeitpause auf 17:11 absetzen.

Diesen Vorsprung nahmen sie bis in die Schlussphase mit. Acht Minuten vor dem Ende führte der Buxtehuder SV mit 27:22. Als bei den Buxtehuderinnen die Kräfte schwanden, kam Oldenburg noch einmal heran und konnte 30 Sekunden vor Schluss zum 29:29 ausgleichen.

Schließlich war es der ältesten und der jüngsten BSV-Spielerin vorbehalten, die Entscheidung zugunsten ihrer Mannschaft herbeizuführen: "Comebacker" Stefanie Melbeck (37) holte in der letzten Sekunden einen Siebenmeter heraus, den die erst 16-jährige Emily Bölk mit ihrem fünften Treffer von der Linie sicher verwandelte.

Bereits am kommenden Sonntag (15 Uhr) ist der Buxtehuder SV das nächste Mal gefordert, dann empfängt der BSV im Viertelfinale des DHB-Pokals die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen.