Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

BSV-Trainer Dirk Leun: „Jetzt erst recht!“

Nicht dabei: Jana Podpolinski (Foto: Buxtehuder SV)

Derby in der Halle Nord: Buxtehuder SV trifft auf Celle

ig. Buxtehude. Am Samstag, 23. April, erwartet die Zuschauer um 16 Uhr in der Halle Nord das dritte Niedersachsenderby in dieser Saison. Nach dem VfL Oldenburg und der SGH Rosengarten-BW Buchholz gastiert die SVG Celle in Buxtehude. Bei der derzeitigen Personallage seien die Zuschauer besonders wichtig, meint BSV-Trainer Dirk Leun: „Die letzten Spiele waren ausverkauft. Wir wissen die Fans im Rücken zu schätzen. Deswegen setzen wir auch am Wochenende auf sie.“
In der vergangenen Woche hat sich die Verletztenliste des Buxtehuder SV weiter verlängert. Beim Gastspiel in Blomberg verletzten sich die Rückraumspielerinnen Friederike Gubernatis (Prellung der Schulter des Wurfarmes) und Jana Podpolinski (starke Achillessehnenprobleme und Entzündung des Sprungbeins). Somit brechen Dirk Leun zwei weitere wichtige Stützen seiner Mannschaft weg. Resignation ist aber nicht angesagt: „Jetzt erst recht! Das sind wir unseren Zuschauern schuldig. Allerdings wird es eine Herkulesaufgabe werden.“ Neben den beiden genannten fallen auch Randy Bülau, Jessica Oldenburg, Paula Prior, Lena Zelmel und Antje Lenz aus.
Aufgrund der zahlreichen Verletzten dürfen sich einige junge Spielerinnen Hoffnungen auf einen Einsatz machen. So steht Natalie Axmann, Tochter von Weltmeisterin Heike Axmann, erstmals im Kader der Bundesligamannschaft. „Wir spielen mit einer sehr unerfahrenen Mannschaft. Einige Spielerinnen werden da ins kalte Wasser geschmissen werden“, meint Leun. "Es ist nicht einfach in kurzer Zeit so viel umzubauen. Einige Spielerinnen werden auf ungewohnten Positionen spielen. Wir müssen erstmal ein neues Gefüge herstellen.“
Da kommt ein Gegner wie Celle, der sich in den letzten Spielen stetig gesteigert hat nicht unbedingt gelegen. „Celle hat sich in vielen Bereichen stabilisiert. Ihre Effektivität im Angriff ist deutlich gestiegen“, lobt Leun und verweist vor allem auf die Außenspielerinnen der SVG. Für Leun ist es aber eigentlich egal, wie der Gegner heißt: „Wir dürfen nicht auf den Gegner schauen. Wir müssen kämpferisch alles an den Tag legen."