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Buxtehude auf Platz zwei beim Handball-Cup in Stove

Erfolgreichste Werferin beim Tunier - Friederike Gubernatis (Foto: Foto: Lange)
ig.Buxtehude. Drei Wochen vor dem Bundesliga-Start testete der Buxtehuder SV seine Form beim Elbmarsch-Handball-Cup in Stove. Am Ende des Ein-Tages-Turniers belegte der BSV Platz zwei hinter Rekordmeister HC Leipzig, vor Zweitligist und Lokalmatador SGH Rosengarten/Buchholz.
Mehr als 400 Zuschauer erlebten beim von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützten Turnier spannende Spiele und hochkarätigen Frauenhandball. Buxtehude trat ohne die verletzten Isabell Klein, Josephine Techert und Marcella Deen an. Kurzfristig verzichten musste Trainer Dirk Leun auch auf Kreisläuferin Ulrika Agren, die wegen schmerzhafter Blasen am Fuß zum Zuschauen verdammt war.
Umso erfreulicher war daher das Comeback von Jana Stapelfeldt nach dreimonatiger Wettkampf-Pause. Nach dem letzten Saisonspiel unterzog sich die 27-jährige Rückraumspielerin im Elbe-Klinikum Buxtehude einer Meniskus-OP. Gerade für den durch Verletzungen dezimierten BSV-Rückraum ist die Rückkehr Stapelfeldts enorm wichtig. „Jana fehlen natürlich noch einige Prozent. Insbesondere die Spritzigkeit und Wettkampfpraxis, aber daran werden wir in den nächsten Wochen intensiv arbeiten“, blickt Trainer Dirk Leun nach vorne. Die nächste Möglichkeit ergibt sich beim Robert-Schumann-Turnier in Oldenburg am kommenden Wochenende.
Zum Auftakt setzte sich der Buxtehuder SV mit 26:16 gegen SGH Rosengarten/Buchholz durch. Gegen den HC Leipzig musste das Leun-Team eine Niederlage einstecken. Die Sächsinnen, die zuvor ein dreitägiges Trainingslager in Buxtehude absolvierten, gingen schnell in Führung (7:2). Eine BSV-Spielerin jedoch stemmte sich mit einer überragenden Leistung gegen die drohende Niederlage: die neue Torfrau Julia Gronemann. Mit zahlreichen starken Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern brachte sie ihre Mannschaft zurück ins Spiel. In der Schlussphase kam die größere Breite und Qualität des Leipziger Kaders zum Tragen - und der Rekordmeister setzte sich mit 23:17 durch. Im abschließenden Spiel Rosengarten gegen Leipzig deutete sich eine faustdicke Überraschung an. Wenige Minuten vor Schluss war der Lokalmatador drauf und dran, den Favoriten zu stürzen, verlor aber unglücklich mit 17:18.
Erfolgreichste Werferin des Turniers war Friederike Gubernatis mit 11 Treffern. Julia Gronemann wurde zur besten Torfrau gewählt.