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Buxtehude gelingt der Befreiungsschlag

JosephineTechert erzielte vier Tore (Foto: Lange)

Bundesliga-Handballerinnen besiegen im Schlüsselspiel Metzingen mit 27:25

ig. Buxtehude. Nach zwei herben Niederlagen ist dem Handball-Bundesligisten Buxtehuder SV der ersehnte Befreiungsschlag gelungen: Das Leun-Team putzte Metzingen mit 27:25.
BSV-Trainer Dirk Leun fiel ein Stein vom Herzen. "Die letzten Tage waren nicht einfach für uns. Der Schlüssel war, dass wir endlich mal gut ins Spiel gekommen sind. Wir haben heute im Angriff kein Glanz und Gloria gespielt, was angesichts der Verunsicherung klar war. Aber meine Mannschaft hat Herz und Moral gezeigt." Ihm sei klar, dass nur noch schwere Spiele für den BSV anstehen. "Wir tun gut daran, den Weg, den wir heute gegangen sind, weiter zu beschreiten." Lob verteilte Gästetrainer Alexander Job: "Der Sieg ist absolut verdient."
Buxtehude fand im Gegensatz zu den letzten Partien sehr gut ins Spiel. Das variable Deckungssystem gegen die starke TuS-Offensive und Top-Torschützin Shenia Minsewskaja ging auf. Nur wenige Bälle fanden den Weg zum BSV-Tor. Und da stand mit Antje Lenz erneut ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten. So führte die Mannschaft von Dirk Leun nach zehn Minuten mit 5:1.
Dank einer disziplinierten Leistung hatte diese Führung bis zum 11:5 (22.) Bestand. Immer wieder brachte die BSV-Regisseurin Randy Bülau ihre Mitspielerinnen in gute Wurfposition. Dann leistete sich der BSV eine kleine Schwächephase, die Metzingen nutzte, um auf 13:11 (28.) heranzukommen. Ein Doppelschlag von Jana Stapelfeldt und Friederike Gubernatis brachte jedoch die erneute Vier-Tore-Führung. Den letzten Treffer der ersten Hälfte erzielte Shenia Minewskaja mit einem platzierten, direkt verwandelten Freiwurf in linke untere Eck (15:12).
Nach Wiederanpfiff hielt Buxtehude den Vorsprung. Nach vier torlosen Minuten kam dann aber die Zeit der „TuSSies“, die mit drei Toren in Folge erstmals ausgleichen konnten (17:17, 38.). Von da an entwickelte sich vor den 1.300 Zuschauern in der Halle Nord ein an Spannung kaum zu überbietender Schlagabtausch: Der BSV legte immer wieder vor, doch Metzingen konterte prompt. Zwar lagen die Hausherinnen stets in Front, konnten sich aber nicht vorentscheidend absetzen.
Erst ein parierter Minewskaja-Wurf durch die starke BSV-Torhüterin Antje Lenz sechzig Sekunden vor Spielende brachte beim Stand von 27:25 die Vorentscheidung zugunsten des Buxtehuder SV. Beste Werferinnen für den BSV waren Friederike Gubernatis (7) und Jana Stapelfeldt (5). Zur Spielerin des Tages wurde Regisseurin Randy Bülau gekürt.
Nächster Gegner für den Buxtehuder SV, der wieder den Sprung auf Tabellenplatz vier schaffte, ist am Samstag, 18. Januar, der Tabellenzehnte Koblenz/Weibern.