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Buxtehude weiter auf Meisterschafts-Kurs

BSV-Rückraumspezalistin Jana Popolinski war mit neun Treffern beste Schützin (Foto: Lange)

Bundesliga-Handballerinnewn gelingt die Revanche gegen Bietigheim / BSV verteidigt die Tabellenspitze

ig. Buxtehude. Buxtehudes Handballerinnen bleiben auf Meisterschaftskurs. Nach dem 26:29 gegen BBM Bietigheim in der Hinrunde - der einzigen Saison-Niederlage - für den BSV - gab es am vergangenen Wochenende vor 1.300 Fans in der Halle Nord die Revanche mit 39:26. Der BSV behauptet damit fünf Spieltage vor Saisonschluss mit 38:4 Punkten die Tabellenführung vor Titelverteidiger Thüringer HC, der eine Partie weniger absolviert hat. "Wir glauben dran, sind festen Willens, kein Spiel mehr zu verlieren", so BSV-Trainer Dirk Leun. Das "Schlüsselspiel" steigt am 9. Mai in Thüringen. Leun weiß: "Das wird ein Zweikampf auf Augenhöhe."

Zurück zum Spiel gegen Bietigheim: Erwartet wurde ein intensives Kampfspiel, geworden ist es ein souveräner Kantersieg und die Verteidigung der Tabellenführung. Bis zur 20. Minute konnten die Gäste noch mithalten (12:10), von da an zündete der BSV-Turbo und der Tabellenführer war nicht mehr aufzuhalten. Vor den Augen des Frauen-Bundestrainers Jakob Vestergaard begann der Buxtehuder SV konzentriert, führte bereits nach fünf Minuten mit 5:2, baute den Vorsprung sogar auf vier Tore aus (7:3, 9.), leistete sich dann jedoch eine kleine Schwächephase und ließ Bietigheim auf 6:7 herankommen.

Leun nahm erste Korrekturen vor, brachte Steffi Melbeck und Ulrika Agren für Isabell Klein und Marcella Deen. Die Gastgeberinnen zogen in der Folge wieder auf drei Tore davon (10:7, 15.), konnten allerdings auch diese Führung nicht halten. Auch weil die zuletzt starke Julia Gronemann nur wenig Glück hatte und nach einer guten Viertelstunde von Antje Lenz abgelöst wurde. Deren Hereinnahme zahlte sich aus: Drei Paraden in kurzer Zeit brachten Sicherheit ins BSV-Spiel. Ein 5:1-Lauf zwischen der 20. und 28. Spielminute sorgte für eine 16:11-Führung, die Buxtehude bis zur Pause auf 18:12 ausbauen konnte.
In die zweite Hälfte startete der BSV erneut stark. Coach Leun blieb seiner Linie treu, viel zu rotieren und allen Akteurinnen Spielanteile zu geben. Besonders Jana Podpolinski stach heraus. Sie allein erzielte in den ersten zwölf Minuten sechs Treffer und war maßgeblich daran beteiligt, dass der Tabellenführer seinen Vorsprung auf 27:18 (42.) ausbaute. Als dann auch Emily Bölk zum 28:18 (44.) traf, war die erste Zehn-Tore-Führung hergestellt.

In der Schlussviertelstunde erlebten die Buxtehuder-Fans ein munteres Spiel, weil Buxtehude sich darauf beschränkte, den Vorsprung zu halten und Kräfte für das ambitionierte Restprogramm zu schonen. Alle BSV-Spielerinnen auf Seiten des BSV - bis auf die angeschlagene Ulrika Agren - trugen sich in die Torschützenliste ein. Leun auf der Pressekonferenz: "Ich bin sehr zufrieden, dass wir auf der Zielgeraden noch einmal nah an unserem Optimum spielen."