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Buxtehuder Deerns träumen vom Final-Four

Lynn Schneider war mit 10 Treffern erfolgreichste BSV-Werferin. (Foto: oh)

Deutsche Meisterschaft: Buxtehuder A-Jugend gewinnt Viertelfinal-Hinspiel gegen Birkenau

ig. Buxtehude. Die weibliche A-Jugend des Buxtehuder SV darf weiter vom Final-Four in Leipzig träumen. Im Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft gewann der Bundesliga-Nachwuchs mit 35:31 gegen den TSV Birkenau, erspielte sich ein kleines Polster für das entscheidende Rückspiel am 23. März. „Das Ergebnis lässt alle Möglichkeiten offen. Ich bin mit dem Ausgang zufrieden“, sagte BSV-Trainer Dirk Leun.
Rund 500 Zuschauer in der Halle Nord erlebten ein spannendes und intensiv geführtes Spiel. Die Anfangsphase gehörte den Gastgeberinnen, die schnell mit 5:2 in Führung gingen. Basierend auf einer funktionierenden 3:2:1-Deckung und einer gut aufgelegten Stefanie Lukau im BSV-Tor legte Buxtehude ein hohes Tempo vor, erzielte schnelle Tore. Danach schaltete Birkenau in Sachen Körperkontakt einen Gang rauf. Emily Bölk wurde eine hartnäckige Sonderbewacherin auf die Füße gestellt. Es dauerte eine Zeit, bis sich die Mannschaft darauf eingestellt hatte. Birkenau nutzte diese Phase, um auf 7:7 auszugleichen.
Angeführt von der starken Lynn Schneider und Emily Bölk riss der BSV das Spiel wieder an sich, baute die Führung auf drei Tore aus (10:7). Dieser Vorsprung hatte auch bis zur Pause Bestand (15:12).
Buxtehude kam auch in der zweiten Hälfte gut ins Spiel, zog nach dem Birkenauer Anschlusstreffer schnell auf 18:13 davon. Die Begegnung nahm weiter an Fahrt auf. Über 20:15 und 27:22 spielte Buxtehude bis hin zum 30:25 souverän, behauptete die Führung. In den zehn Minuten machte sich bei der jungen Buxtehuder Mannschaft jedoch der Kräfteverschleiß bemerkbar: In der Abwehr wurden die Beine schwer und im Angriff passierten Fehler, die Birkenau noch zu Anschlusstreffern nutzte.
Paula Prior: „Es war mehr drin“. Emily Bölk: „Unser Ziel war zu Hause zu gewinnen. Wir können uns im Rückspiel noch steigern.“ Birkenaus Trainer Julius Schäfer ist zuversichtlich: „Den Rückstand können wir vor unseren Fans aufholen.“