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Buxtehuder SV: Neun Spielerinnen sagten tschüß

Nach dem Spiel verabschiedeten sich neun BSV-Handballerinnen von ihren Fans (Foto: BSV)
bc. Buxtehude. Abschiedsstimmung in der Halle Nord: Neun Spielerinnen liefen am Samstag zum letzten Mal im Trikot des Handball-Bundesligisten Buxtehuder SV auf. Da geriet die deutliche 25:33-Niederlage gegen Serienmeister und Tabellenführer Thüringer HC zur Nebensache. Jana Podpolinski, Isabell Klein, Randy Bülau, Evelyn Schulz, Lynn Schneider, Paula Prior, Laura Schultze, Anna-Lena Grell und Lotta Heinrich sagten vor ausverkauftem Haus (1.500 Zuschauer) und unter den Augen von Nationaltrainer Michael Biegler tschüß. Vor allem Jana Podpolinski und Isabell Klein gaben in ihrem letzten Spiel in der „Hölle Nord“ noch einmal alles. Je sechs Treffer erzielten die beiden Urgesteine. Trotzdem betrug der Rückstand zur Halbzeit 12:18.
Nach der Pause versuchte der Buxtehuder SV zwar, dem Rivalen der letzten Jahre das Leben so schwer wie möglich zu machen. Doch selbst 16 gehaltene Bälle von Julia Gronemann, die zur Spielerin des Tages gekürt wurde, ließ den Rückstand nicht schmelzen. Thüringen brachte den Vorsprung ohne Schwierigkeiten ins Ziel. Erfreulich aus BSV-Sicht: Julia Herbst zeigte bei ihrem Debüt in der Bundesliga ordentliche Ansätze. Und: Linksaußen Lone Fischer wurde zur Spielerin der Saison gekürt.
BSV-Trainer Dirk Leun bilanzierte: „Thüringen hat gezeigt, warum sie Tabellenführer sind. Für unsere jungen Spielerinnen war dieses körperbetonte Spiel eine neue Welt. Dennoch muss ich der Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie hat das mit ihren Möglichkeiten gut gemacht.“
Einmal muss der BSV noch auswärts ran. Nächsten Samstag bei den Füchsen Berlin (18 Uhr).