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Darf man in der Hölle fluchen?

Andreas Steffen in seinem demolierten Skoda Fabia Super 1600 in Hell (Foto: oh)

Buxtehuder Rallycross-Pilot Andreas Steffen wird in Nowegen Siebter


ig. Buxtehude. Darf man in der Hölle fluchen? Diese Frage stellte sich Andreas Steffen nach dem dritten Vorlauf zur Rallycross Welt- und Europameisterschaft im norwegischen "Hell", als er mit seinem Skoda Fabia Super1600 zurück ins Fahrerlager geschleppt wurde.

Nach dem Start hatte ihn ein Mitbewerber greammt: Steffen konnte den dritten Qualifikationslauf nicht beenden. Der Buxtehuder wollte mit einem guten Ergebnis in das Rennwochenende starten, zog im Zweikampf aber den Kürzeren, erreichte vorerst nur den 13. Rang. Die Top 12 qualifizieren sich für die Finalrennen, sodass Steffen nach der erfolgreichen Reparaturpause seines Teams attackieren musste. Nach beiden Ausrutschern erreichte er jeweils den elften Platz und damit doch noch die Qualifikation für die Finalrennen.
Im zweiten Halbfinale startete der Buxtehuder vom letzten Startplatz, nutzte
in der ersten Kurve die Joker-Lap und setzte die Verfolgung der Führenden fort, zauberte Top Rundenzeiten, machte zwei weitere Plätze gut, verpasste aber den Einzug in das Finale der Top 6 um vier Zehntelsekunden.
Steffen: „Platz vier im Halbfinale ist zwar undankbar, doch nach dem Pech in den Vorläufen bin ich mit den Punkten für die Meisterschaft zufrieden." In der Super1600-Europameisterschaft 2014 liegt der Buxtehuder auf dem achten Rang. Bereits in zwei Wochen geht es mit dem vierten Rennen der WorldRX und EuropeanRX im finnischen Kuovola weiter.