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Das ewige Duell

Dereby: Mehr als 1.500 600 Fans werden in der Halle Nord erwartet (Foto: BSV)

Das Kracherspiel in der Halle Nord / Beckdorf trifft auf Fredenbeck

ig. Buxtehude. Am Wochenende haben die Bundesliga-Frauen des Buxtehuder SV wegen des verlegten Spiels in Leipzig einmal spielfrei. Auf Handball brauchen die Fans aber nicht zu verzichten. Zum dritten Mal duellieren sich am Sonntag, 16. Oktober, die Drittliga-Männer des SV Beckdorf und des VfL Fredenbeck in der Halle Nord. Beginn der Kracher-Partie: 16 Uhr. Die Tageskasse ist ab 14.30 Uhr geöffnet.
Zweimal schon hat der SV Beckdorf sein Heimspiel gegen den Kreis-Rivalen in Buxtehude ausgetragen, um mehr Handball-Fans die Möglichkeit zu geben, dabei zu sein. In der Beckdorfer Halle „Auf dem Delm“ finden nur rund 300 Zuschauer Platz. Die letzten beiden Derbys in der Halle Nord verfolgten insgesamt mehr als 2.500 Zuschauer.
Die sportliche Bilanz ist ausgeglichen: Das erste Duell am 16. März 2013 entschieden die Fredenbecker nach einem Handball-Krimi mit 41:40 für sich. Bei der zweiten Auflage am 18. Oktober 2014 landete "Gastgeber" Beckdorf einen 35:26-Kantersieg. In der aktuellen Saison läuft es für den VfL (8:2 Punkte) deutlich besser. Dennoch macht sich der Aufsteiger aus Beckdorf (2:8 Punkte) in diesem außergewöhnlichen Spiel Hoffnungen auf weitere Zähler. Trainer Rayco Rodriguez hofft auf eine besondere Motivation seiner Spieler. Wenn die Einstellung stimme, könne gepunktet werden. Die Zeit sei reif, mit einem Erfolg Selbstvertrauen zu tanken. Was ihn ärgert: Selten war der komplette Kader in der Saison beim Training vollständig. Immer fehlten Akteure, sei es krankheitsbedingt oder aus beruflichen Gründen. In den vergangenen Monaten waren nur vier Mal 14 Spieler beim Training dabei. "Fast immer wurde nur mit neun oder zehn Handballern das Training absolviert. Da fehlt dann die gesunde Konkurrenz."
Sein Gegenüber Andreas Ott will vom Tabellenstand der Beckdorfer nichts wissen. "Auch wenn der SV unten stehe - die haben eine gute Mannschaft, werden gegen uns alles geben", so der Vfl-Coach. Und: "Wir wollen nach der Niederlage gegen Hamburg wieder in die Spur zu kommen, das Selbstvertrauen nicht verlieren." Bitter für Fredenbeck: Keeper Edgars Kuksa fällt wegen einer Verletzung aus.