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Das Finale um eine Sekunde verpatzt

Andreas Steffen verpasste mit seinem Skoda Fabia nur knapp den Einzug in das Finale (Foto: oh)

Buxtehuder Andreas Steffen in England im Halbfinale / In der EM-Wertung aktuell auf Platz acht


ig. Buxtehude. Lydden Hill in England war Austragungsort des zweiten Rennens zur FIA Rallycross Welt- und Europameisterschaft. Am Start war auch der Buxtehuder Andreas Steffen, der am Ende des ersten Renntages Platz fünf belegte, damit die Final-Qualifikation und 12 Meisterschaftspunkte in der Tasche hatte.

"Dabei sah es zu Beginn nicht gut aus“, erklärt Steffen. „Mir liegt die Strecke. Doch das typische englische Wetter ruinierte meinen ersten Heat.“ Steffen musste im Regen fahren. Mit seiner Zieldurchfahrt hörte der Regen aber auf, die Strecke wurde schneller und die nachfolgenden Fahrzeuge ebenso. Die Zeit reichte nur für Rang 12.
Im zweiten und dritten Rennen lief es besser. Der Buxtehuder festigte seine Final-Ambitionen mit einem siebten und einem achten Rang. Im vierten Heat gelang Steffen die Überraschung: Der Rallycross-Spezialist schob seinen Skoda Fabia auf den dritten Platz vor, zog in das Halbfinale ein.

In diesem Rennen startete Steffen aus der zweiten Reihe, setzte sich nach dem Start auf den zweiten Rang hinter den in der Meisterschaft führenden Russen Sergej Zagumennov. Zwei weitere Final-Teilnehmer kamen im Verlauf des Halbfinales dem Führungsduo immer näher - und passierten in der letzten Runde den
Skoda Fabia Piloten.

Der Buxtehuder erreichte die Zielflagge nur knapp geschlagen auf dem vierten Platz, verpasste das Finale der Super1600 nur um eine Sekunde. Steffen liegt aktuell auf dem achten Platz in der Europameisterschaft. Beim nächsten Rennen im norwegischen Hell (14. und 5. Juni) wird er wieder dabei sein. „Die Strecke kenne ich bereits, da ist sicher noch Luft nach oben.“