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Das Handball-Spitzenspiel steht an

Jessica oldenburg mit Manager Peter Prior

Buxtehuder SV besiegt Koblenz mit 27:20/ Gespräch mit Bob Hanninmg verschoben / Thüringer HC kommt in die Halle Nord


ig. Buxtehude. Die Handballerinnen des Buxtehuder SV lassen sich von der Bundestrainer-Diskussion um Coach Dirk Leun nicht beeinflussen: Der Bundesligist wurde im Auswärtsspiel bei den Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern seiner Favoritenrolle gerecht, überzeugte mit einem deutlichen 27:20-Sieg, bleibt mit 16:4 Punkten erster Verfolger des verlustpunktfreien Thüringer HC, der am Samstag, 17. Januar, zum Spitzenspiel in die Halle Nord (16 Uhr) kommt. Beste BSV-Werferinnen des BSV in der Conlog-Arena waren Jessica Oldenburg und Lone Fischer mit je sechs Treffern.

Trainer Leun war mit der Leistung seines Teams insgesamt zufrieden. "Wir haben im Spiel nach vorne nicht immer gute Aktionen gehabt. Aber trotz unserer langen Verletztenliste haben wir das Spiel dominiert und verdient gewonnen." Der BSV führte schon zur Halbzeit mit 14:9, baute diesen Vorsprung in Hälfte zwei kontinuierlich aus.

Das Gespräch von Leun mit dem DHB-Vize Bob Hanning über eine mögliche Nachfolge von Heine Jensen als Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft wurde verschoben. Die Sondierungs-Aussprache soll in 14 Tagen erfolgen. Grund: Hanning fliegt zur Herren-WM nach Katar.

Top: In diesem Jahr könnte es zu zwei Handball Final Fours in Hamburg kommen. Auf der Ligatagung der Handball-Bundesliga Frauen (HBF) in Kassel bekundeten der Buxtehuder SV und der VfL Oldenburg ihr Interesse an einer Ausrichtung des HBF Final Four um den DHB-Pokal der Frauen sowie der Finalrunde um die deutsche A-Jugendmeisterschaft. Beide Wettbewerbe werden zusammen am 15. und 16. Mai 2015 (Himmelfahrts-Wochenende) - und damit nur eine knappe Woche nach dem Final Four der Männer (9./10. Mai, O2-World Hamburg) ausgetragen.

BSV-Manager Peter Prior: "Das Final Four ist das größte Event, das es im deutschen Frauenhandball gibt. Die vielleicht einmalige Chance, dieses Turnier vor der Haustür austragen zu können, hat einen enormen Reiz." Als Austragungsort hat der BSV bereits die mit 4.000 Zuschauerplätzen ausgestattete Sporthalle Hamburg angefragt, die auch zur Verfügung stünde. Prior: "Hamburg ist als Handball-Stadt bekannt, bietet mit der möglichen Olympiabewerbung im Rücken fantastische Möglichkeiten." Außerdem würden sich BSV-Trainer Dirk Leun und seine Mannschaft über den "Heimvorteil" in Hamburg freuen. "Wir kennen die Halle." Buxtehude trug bereits in der Saison 2011/12 zwei Champions-League-Heimspiele in der Sporthalle Hamburg aus.
Allerdings müsse man genauestens prüfen, ob eine Durchführung organisatorisch und finanziell machbar sei, sagt Prior. "Wir müssen abschätzen, wie hoch die Kosten und die finanziellen Risiken sind. Natürlich hoffen wir, unsere Sponsoren und möglichst auch neue Partner in Hamburg für dieses Projekt gewinnen zu können."
Das Bewerbungs-Konzept muss bis zum 26. Januar vorgelegt werden.